Die Bibliothek im Informationszeitalter - Telepolis

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Playdoyer für die Haptik der Information

(Informationskultur) Mit dem außergewöhnlich prägnanten Untertitel ’6000 Jahre Schrift’ beginnt einer der schönsten ‘sowohl als auch’ Artikel über das Buch im abstrakten Sinne, das Aufbewahren von Informationen im analogen Sinne und den Nutzen der rasanten informationstechnologischen Veränderungen in den letzten 20 Jahren. Gerade dadurch, dass Robert Darnton unter der Prämisse keine verbindliche Antwort zu haben, vorgeht, entsteht ein faszinierend haptischer Blick auf die Bedeutung von ’6000 Jahren Schrift’ aus der Perspektive eines bekennenden Buchliebhabers:

Information wächst explosionsartig, und die Informationstechnologie ändert sich so rasch, dass wir vor einem grundsätzlichen Problem stehen: Wie ist in dieser neuen Landschaft Orientierung möglich? Was wird etwa aus wissenschaftlichen Bibliotheken angesichts technischer Wunderwerke wie Google? Wie verhält man sich sinnvoll? Ich habe auf diese Frage keine Antwort, aber ich schlage als Zugang zu dieser Frage einen Blick in die Geschichte der Informationsübermittlung vor. Stark vereinfacht könnte man sagen, dass es vier grundlegende informationstechnologische Veränderungen gegeben hat, seit die Menschen zu sprechen lernten.

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19. Dezember 2009 | Markus Merz