1-Euro-Jobber zum Kleben von CDU/FDP Wahlplakaten gezwungen - Die Linke, Thorsten Hausen

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Die CDU und die FDP machen vor wie das geht mit der Hartz IV. Ausbeutung

(Hartz IV.) Wer sich neulich noch nicht über ARD-Exclusiv – ‘Die Armutsindustrie’ – 30 Minuten, die wütend machen aufregen konnte, der hat eine neue Gelegenheit. In Bergisch Gladbach werden normale Plakatkleber faktisch arbeitslos gemacht, deren Firmen durch monopolartige Zwänge aus dem Markt gedrängt und die Plakatkleber durch Hartz IV. Empfänger bei einer stadteigenen GmbH zum Dumpingpreis ersetzt. Ein Kommentator regt an das Vorgehen auf ‘illegale Parteienfinanzierung’ und ‘widerrechtlichen Vermögensvorteil zu Lasten der öffentlichen Kasse’ prüfen zu lassen. Das Ganze ist jedenfalls äußerst widerwärtig.

Tatsächlich haben die Menschen keine Wahl. Aufgrund drohender Sanktionen durch die ARGE werden die HartzIV-EmpfängerInnen so mittels Zwangsarbeit dazu gezwungen, das politische Weiterkommen derer zu fördern, die längst ihren Untergang beschlossen haben. Man zwingt so die Menschen, im übertragenen Sinn das eigene Grab aus zu heben, wissend, dass man sie später nach der Wahl dort hinein legen wird. Das nennt man wohl Perversion in seiner reinsten Form.

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28. Juli 2009 | Markus Merz