Bioputenfleisch gar nicht Bio? - Puten für Biohaltung nicht geeignet: Hochgepäppelt und hochsensibel - taz.de

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(Lebensmittel) Aufklärung bei der taz zum schwierigen & kritischen Thema Bio-Pute. Die Bio-Puten die man als Verbraucher mit gutem Biogewissen kauft, sind nämlich nach Aussagen von Fachleuten gar nicht bio-fähig, weil sie als hochempfindliche Turbofleischlieferanten mit 100% Biofutter wohl schlicht eingehen: ‚Bio-Pute‘ hört sich zunächst gut an. Nur: Die Biopute ist nicht gemacht fürs Ökolandleben. Auf den Tisch kommen Puten, deren Namen zwar kraftstrotzende Tiere versprechen. Die gängigen Rassen heißen ‚Big6‘, ‚KellyBronzePremium‘ oder ‚T9‘. Doch sie sind von konventionellen Züchtern geschaffene Tiere, die vor allem auf eines getrimmt wurden – Gewicht machen. … Umweltschützer fordern den Ausstieg aus der Putenzucht schon lange. … (Bauern, die anderen Tieren) 100 Prozent Biofutter in den Trog schütten, ihren Puten aber nicht. Für sie, aber auch für Hühner oder Schweine, dürfen derzeit 10 Prozent des Futters konventionell sein. Das gilt auch bei Bauern, die sich im Ökoverband Naturland zusammengetan haben.“

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9. Februar 2009 | Markus Merz