Stadtliebe: Hamburg, meine Perle (oder 'War der Autor besoffen?') - Spiegel

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(Hamburg) Eine wunderhübsche wortbesoffene Ode an die Hansestadt Hamburg mit vielen, gerade so eben noch einmal an der Peinlichkeit vorbei schrammenden, Wortbildspielen. Mit etwas gutem Willen, kann man das Maaksche Geschwurbel, ohne Rot zu werden, zur Lektüre empfehlen: "Die durchschnittlich 52 Tage im Jahr, an denen sich Nebelbänke über die Stadt senken und man in den alten Häusern unten in Övelgönne das ferne Moll der Nebelhörner hört, während der Sprühregen feine Diagonalen auf die Fensterscheiben peitscht. ... Wenn demnach die Elbchaussee, an der diese Perlenkette hängt, der Hals von Hamburg ist, dann wären, anatomisch gesehen, Wilhelmsburg, Veddel und der Industriehafen der Bauch von Hamburg, und man tritt diesen Vierteln nicht zu nahe, wenn man sagt: Sie sind der Bierbauch der Stadt. ... Die Boberger Dünen sind die Sahara, der Sand unten in Blankenese schöner als an den meisten Stränden von Ibiza, ..."

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9. November 2008 | Markus Merz