SPD-Sozialexperte Dreßler im Interview über die neue Parteispitze: "Ich weine noch immer" (taz.de)

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(Politik) Lesenswert. Klartext zu den Intrigen in der SPD im Interview der taz mit "RUDOLF DRESSLER, 67, ist Sozialdemokrat mit Tradition. 1969 trat er in die Partei ein, der schon sein Vater und sein Großvater angehört hatten. Von 1980 bis 2000 saß der Wuppertaler für die SPD im Bundestag, unter Helmut Schmidt war er 1982 kurzzeitig Staatssekretär. Von 1984 bis 2000 gehörte er dem Vorstand und von 1991 bis 2000 auch dem Präsidium der SPD an. Danach ging er bis 2005 als Botschafter für Deutschland nach Israel." "Der innerparteiliche Kampf sei noch nicht vorbei, meint Ex-SPD-Vorstandsmitglied Rudolf Dreßler. Er wirft Steinmeier und Müntefering vor, zur Intrigenkultur beigetragen zu haben. ... F: Nach allem, was Sie gesagt haben: Raten Sie dazu, 2009 SPD zu wählen? A: Als SPD-Mitglied rate ich zumindest nicht das Gegenteil, wie es Herr Clement gemacht hat."

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13. September 2008 | Markus Merz