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Termine heute (20.10.2011): Digitale Bibliothek, Griechenland-Misere

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Hühnerposten & Drachenbau

Zuerst der Termin zur Digitalen Bibliothek, weiter unten dann Griechenland.

Auch die Bücherhallen Hamburg tragen der immer weiteren Verbreitung des Internet und der wachsenden Verfügbarkeit von digital zugänglichen Datenbanken und Bibliotheken Rechnung. Seit dem älteren Artikel Bücherhallen Hamburg – Die Zentralbibliothek am Hühnerposten hat sich vor Ort und im Digitalen sehr viel getan. Z.B.:

Heute, Donnerstag, den 20.10.2011 um 16.00 Uhr gibt es in der Zentralbibliothek am Hühnerposten eine Einführung in die Digitale Bibliothek. Da die Ankündigung per Facebook gestern sehr kurzfristig kam, denke ich, dass man auch kurzfristig noch teilnehmen darf.

In dieser Schulung werden Ihnen die wichtigsten Datenbanken der Digitalen Bibliothek (DigiBib) vorgestellt. Sie lernen Zeitungs- und Zeitschriftenrecherche, Gesetzestexte, Länderinfos, biographische Informationen, Lexika sowie nützliche Internet-Links kennen.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich die Informationen abspeichern bzw. gleich per Email nach Hause senden können. Die Teilnahme ist kostenlos. Bitte melden Sie sich an: LIZ@buecherhallen.de oder Tel.: 040-42606147 Veranstaltungsort: Zentralbibliothek / Lern- und Informationszentrum Hühnerposten 1, 20097 Hamburg

Auf meine gestrige Nachfrage nach dem Mehrwert gegenüber der Recherche im Internet antworteten die Bücherhallen Hamburg bei Facebook flott und knapp:

Mehrwert auf jeden Fall, denn in der digitalen Bibliothek sind über 1000 aktuelle Datenbanken die hier zu einem großen Teil frei recherchierbar sind zu folgenden Themen und Sachgebiete: Allgemeine Nachschlagewerke; Biographien; Presse, Zeitungen, Zeitschriften; Biologie, Umwelt, Agrarwissenschaften und mehr.

Bücherhallen Hamburg – Lesezeichen

Die Bücherhallen Hamburg haben eine dezent überfrachtete Homepage, sind bei Facebok präsent, bieten eine so genannte eBücherhalle und vor Ort bzw. im Internet kann man mit einer Suche in den Datenbanken der Digitalen Bibliothek recherchieren.

Joachim Bischoff: Griechenland am Abgrund, der Euro am Ende?

Wurde bereits hier Michael Joho: Vier Veranstaltungen bis Ende Oktober 2011 angekündigt. Kurze Terminerinnerung per Mail von Michael Joho:

Moin, ich möchte nochmals auf die Veranstaltung am morgigen heutigen Donnerstag (20.10.2011) um 19.30 Uhr im Drachenbau-Gemeinschaftsraum (Schmilinskystr. 6a, Hinterhof) aufmerksam machen: “Griechenland am Abgrund, der Euro am Ende?” Joachim Bischoff wird versuchen, die aktuellen Entwicklungen der Krise in Griechenland und die bedrohlichen Meldungen vom Finanzmarkt zu beleuchten. Denn da steht uns allen schon in Bälde einiges bevor. Gut, die Zusammenhänge rechtzeitig zu begreifen… Liebe Grüße Michael Joho

Das Thema darf man natürlich gerne per Digitaler Bibliothek vertiefen :)

20. Oktober 2011 | Markus Merz

Grippe in Hamburg: Grippeimpfung schwer gemacht

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HH Fahne im Regen

Grippesaison 2011 startet

Grippe, ähnlich überraschend wie Weihnachten. Passend zur aktuellen Umstellung der Großwetterlage vom sonnigen Altweibersommer auf nasskalten Herbst geht es auch wieder mit der jährlichen Grippesaison los. Gegen die saisonale Grippe kann man sich in Hamburg bei den Gesundheitsämtern kostenlos impfen lassen.

Zuständig für die Grippeimpfung sind also, neben dem Hausarzt, die Gesundheitsämter in den einzelnen Bezirken Hamburgs. Im Internetdschungel auf hamburg.de ist es gar nicht so einfach die zuständige bzw. nächst gelegene Impfstelle zu finden.

Vorreiter in 2011 ist das Gesundheitsamt Altona, das per Pressemeldung auf die eigenen, ab dem 5.10.2011 beginnenden Grippeimpfungen stellvertretend hinweist: (…)

  • Grippeimpfung – jetzt!
  • Impfsprechstunde finden
  • Hamburg Mitte – Impfzentrum Hamburg
  • Adressliste: Gesundheits- und Umweltämter der Bezirke

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4. Oktober 2011 | Markus Merz

Twitter in der Bundespressekonferenz - Ohne Worte (Viele Worte)

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Christoph Steegmans: “Ich erkenne jedenfalls kein Problem darin”

Einige Hauptstadtjournalisten grillen den stellvertretenden Regierungssprecher Christoph Steegmans in der Bundespressekonferenz (BPK). Regierungssprecher Steffen Seibert veröffentlicht seit PI mal Daumen ein paar Wochen bei Twitter unter dem Usernamen RegSprecher Regierungstweets, maximal 140 Zeichen lange Minibotschaften (aktuell 16.855 Followers).

Hier twittert Steffen Seibert, Sprecher der Bundesregierung und Chef des Bundespresseamtes (BPA). Tweets seiner Mitarbeiter/innen enden mit dem Kürzel (BPA).

Die fragenden Journalisten in der Bundespressekonferenz fühlen sich etwas hintergangen :)

FRAGE: Offen ist ja noch die Frage, ob die Sicherheitsanforderungen überprüft wurden. Hat Herr Seibert das gemacht, weil er ein junger tougher Typ sein will? Wurde das durch diesen ganzen BND-, BKA- und sonstigen Apparat „durchgerattert“, und am Ende stand, das können wir machen, da können wir auch Regierungs-, Kanzlertermine herausgeben, das ist eine sichere, seriöse Quelle, oder ist das einfach nur mal aus Lust und Laune heraus erfolgt?

Quelle: Den kompletten Aufschrieb der medienpolitisch hoch interessanten & (für Internet affine Menschen) lustigen 19 Minuten kann man wahlweise im privaten Blog von Thomas Wiegold – Wenn der Regierungssprecher twittert … oder bei carta.info – Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher nach lesen.

Carta.info kommentiert am 28.3.2011 und hat auch das Video ausgegraben:

Regierungssprecher Steffen Seibert hat über Twitter die US-Reise der Kanzlerin verkündet – die Hauptstadtjournalisten fühlen sich benachteiligt und düpiert: Ist Twitter etwa ein “offizielles Mitteilungsorgan des Regierungssprechers”? Entspricht das überhaupt den “Sicherheitsanforderungen”?

Einige Hauptstadtjournalisten finden es merkwürdig und verstörend, dass Regierungssprecher Steffen Seibert (@RegSprecher) jetzt nicht mehr nur exklusiv zu ihnen spricht, sondern per Twitter irgendwie unvermittelt, irgendwie zu allen.

Thomas Wiegold hat das Protokoll der Diskussion in der Bundespressekonferenz vom vergangenen Freitag aufgetan – es dokumentiert das Innenleben eines offenbar zutiefst verunsicherten Berufsstands:

Christoph Steegmans erklärt die PR-Quellen der Regierung

Das Unbehagen der Hauptstadtjournalisten mit dem twitternden Regierungssprecher – Das Video from Carta on Vimeo.

Edit: Auf YouTube wurde das hier eingebettete Video leider entfernt. Aber auf Vimeo ist es ja noch zu sehen.

Lesenswert ist auf jeden Fall auch der arg gehässige Kommentar von Thomas Knüwer, einem sehr Internet bejahendem Medientyp, in Berliner Hauptstadtkorrespondenten – die geistige Nachhut :)

30. März 2011 | Markus Merz

Facebook: Gruppe 'Alstercampus' - Social Media contra Baulärm

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Betroffene aus St. Georg koordinieren & organisieren via Facebook

Der Ärger über den Lärm solidarisiert sich bei Facebook in der nicht öffentlichen Gruppe ‘Alstercampus’. Dem Bau des Großprojekts ‘Alstercampus’ in Hamburg St. Georg geht ein Monate langer Abriss voraus. Der neue ‘Alstercampus’, an der Außenalster zwischen den Hotels Atlantic und Le Royal Meridien gelegen, wird durch den aufwändigen Abriss und Neubau die Anwohner ein paar Jahre unter Stress setzen. Die für St. Georg riesige Baustelle wird in zwei Bauabschnitten acht Neubauten, fünf Büro- und drei Wohngebäude, umfassen. 100 Wohnungen, Büros, Gastronomie und eine neue Verbindung von St. Georg zur Außenalster soll geschaffen werden.

Mit derzeit über 40 Mitgliedern hat sich eine moderne virtuelle Bürgerbewegung inkl. eigenem sozialen Medium und Diskussionsforum gegründet. Unabhängig von Terminen und mühselig zu vereinbarenden Treffpunkten kann rund um die Uhr und von überall her Stimmung & Meldung gemacht werden.

Inhaltsverzeichnis

  • Vorlauf ‘Alstercampus’
  • Die Gruppe ‘Alstercampus’ bei Facebook
  • Mitglied in der Facebookgruppe ‘Alstercampus’ werden
  • PRO & CONTRA einer geschlossenen Gruppe bei Facebook
  • Links und Lesezeichen

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25. Januar 2011 | Markus Merz

Facebook: Importierte Adressen löschen

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Datenkrake Facebook einschränken (& Google Adressbuch sperren)

Facebook nutzt gerne Ihr Telefonbuch, falls Sie Facebook einen Blick gestattet haben. Konkret (u.A.?) die Emailadressen darin. Wer Facebook einen Blick in die Adressdaten genehmigt, z.B. um Bekannte bei Facebook zu finden, der ermöglicht Facebook gleichzeitig das dauerhafte Speichern aller Adressdaten. Facebook legt für Sie praktischerweise (als Datenschutz Ausrede?) mit den importierten Daten ein Telefonbuch in Facebook an.

Benutzen Sie Facebook als Telefonbuch? Falls Nein, dann sollten Sie Facebook Ihre gesammelten persönlichen Adressdaten wieder weg nehmen (oder gar nicht erst geben). Die Funktion zum Löschen der importierten Kontaktdaten in Facebook ist allerdings, ähnlich wie das Facebook Phonebook, nicht ganz leicht zu finden. (…)

  • Facebook – Remove Imported Contacts
  • Google Adressbuch – Zugriff sperren
  • Links und Lesezeichen
    • Aktuelle Facebook Aufreger
    • Zum Thema ‘Facebook – Remove Imported Contacts’ passend
  • Google Nachrichten zu “Facebook Datenschutz”

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18. Oktober 2010 | Markus Merz

Medien: Abschlachten von Zivilisten als Frage der Perspektive

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Die Frage der Woche oder: ‘unsere’ objektiven Medien und das Internet

Und die üblichen Verdächtigen schweigen so laut, dass es in den Ohren dröhnt. Die Kritik in Worte gefasst hat Don Alphonso. Auf seinem Privatblog Rebellen ohne Markt stellt er die entscheidende Frage.

Wir erinnern uns kurz an die Propaganda & den Medienkrieg rund um die angeblichen Massenvernichtungswaffen im Irak, die berühmten weapons of mass destruction kurz WMD. Am Montag stellte Wikileaks die Webseite Collateral Murder online:

5th April 2010 10:44 EST WikiLeaks has released a classified US military video depicting the indiscriminate slaying of over a dozen people in the Iraqi suburb of New Baghdad – including two Reuters news staff.

Gewohnt kurz & knackig schlägt Don Alphonso zu und dreht mal eben die Perspektive um. Was wäre dann wohl in ‘unseren’ Medien los gewesen?

Wir sind die Guten

Oder so: Was hätte eigentlich die amerikanische Regierung unter dem Verbrecher Bush gemacht, wenn sie ein Video gehabt hätte, in dem irakische Helikopterschützen ahnungslose Zivilisten mit zynischen Kommentaren ermordet hätten? (…)

Quelle (oben leicht editiert d. Red.): Wir sind die Guten

  • Kurzinfo zu Wikileaks
  • Medien, Wikileaks & die Beschäftigung mit Sendern und Empfängern
    • Gedankenfutter zum Wochenende (Links & Lesezeichen)

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9. April 2010 | Markus Merz

RSS Feed to Posterous - Posterous als RSS-Aggregator - Markus Merz

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(Nachrichtensammler) FeedBurner RSS-Feed Artikel per Email bei Posterous veröffentlichen: Den RSS Feed meiner Blogs und einiger meiner Social Media Seiten lasse ich wg. diverser Vorteile seit eh und je über FeedBurner laufen. Eine der hübschen Möglichkeiten von FeedBurner ist die Möglichkeit einen RSS-Feed als Email-Newsletter anzubieten.

Was liegt näher, als die bei meinem Posterous Blog vorbei kommenden Leser mit einem automatischen Artikel zu informieren, wenn es auf Sankt-Georg.Info einen neuen Artikel gibt? Nachfolgend die fünf recht einfachen Schritte, wie ich den RSS-Feed von Sankt-Georg.Info in Zusammenarbeit mit FeedBurner kürze, mit dem berechtigten Absender versehe und im Posterousblog eine kurze Nachricht einstelle.

Wie nutzte ich Posterous als RSS-Nachrichtensammler (…)

· Link zur besprochenen Seite · Ressort: sammlung · Kategorien: , · 18. November 2009 · Markus Merz

Die Medienlandschaft der USA in Zahlen & Fakten vom Herbst 2009 (Video)

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Medienwandel in Zahlen – Shift Happens

Wer nicht gerade die letzten 20 Jahre unter einem Felsen verbracht hat, der hat bestimmt gemerkt, dass es einen Trend hin zu sozialen und vernetzten Medien gegeben hat. Das Internet als nicht rechtsfreie (muss man für viele CDU & SPD Politiker – s.a. Stichwort Zensursula – immer dazu schreiben) technische Trägerplattform der neuartigen Kommunikationsprotokolle ist ja in der ganzen abstrakten Virtualität der Bits & Bytes nur schwer fassbar.

Dankenswerterweise kursieren im Internet schicke Videos, die sinngemäß unter dem Motto ‘Wussten Sie schon?’ komplexe Zahlenspielereien aufbereiten. Das unten gezeigte Video ist hoch aktuell und wirft mit Zahlen zu neuen Medien nur so um sich. (…)

  • Klassische Politik & Medien versagen im Gleichschritt
  • Medienwandel in Zahlen: Wussten Sie schon? (Video)

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17. September 2009 | Markus Merz

Zensursula, Indien, Microsoft und die Lüge in der Politik - Der Spiegelfechter

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Über die wirtschaftlichen Interessen hinter Internetsperren

(Lobbyismus) Jens Berger, der Spiegelfechter, nimmt nicht nur pointiert das System Zensursula und die laienhaften Aussagen der Ministerin wider besseren Wissens (?) auseinander, sondern macht darauf aufmerksam, dass es auch langfristige wirtschaftliche Interessen sind, die bei der Schaffung einer Internet-Zensur-Infrastruktur eine gewichtige Rolle spielen.

(Noch) Gültige Rechtsvorschriften, das Wohl des deutschen Volkes und die Wahrung der Wahrheit spielen bei solchen globalen Wirtschaftsspielchen nur eine kleine Rolle. Gefahr für Bürgerrechte im Verzug.

Internetsperren sind nicht nur eine Möglichkeit, unliebsame Meinungen zu unterdrücken, sie können auch ein sehr profitables Geschäft sein. Wenn ein Unternehmen beispielsweise die Infrastruktur zur Bekämpfung der Kinderpornographie im Internet stellt, so ist dies nicht nur ein einmaliger Auftrag – für Servicedienstleistungen, und vor allem die Schulung der Mitarbeiter in den Strafverfolgungsbehörden, winken lukrative Folgeaufträge.

· Link zur besprochenen Seite · Ressort: sammlung · Kategorien: , · 17. Juli 2009 · Markus Merz

Der Bundesvorsitzende der Piraten geht gegen den Justizgruftie der CDU KO. Ringrichter vom Bayernkurier

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Piratenpartei: Bringen die digitalen Ureinwohner frisches Blut in die Bundespolitik?

Mehr als den Titel braucht man eigentlich gar nicht zu schreiben, wenn man die sportlich unfaire und einseitige Diskussionsrunde auf Phoenix gestern Abend kurz zusammen gefasst wegmicrobloggen will. Die Partei der digitalen Ureinwohner, wobei Ureinwohner übrigens das absolute Gegenteil von bösen Piraten sind, das aber nur als Denkanregung nebenbei, erlebte auf dem Nebenplatz bei Phoenix ein Kommunikationsdisaster allerersten Ranges und das war auch gut und lehrreich so!

Dirk Hillbrecht, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland, bekam gegen die zwei kollaborierenden Politprofis keinen Fuß auf den Boden. Scholz und Minhoff spielten sich geschickt die Schlagworte zu. Wenn Hillbrecht ansetzte einen Programmpunkt der Piratenpartei zu entwickeln, dann spielte Minhoff lächelnd, aber brachial, den dazwischen grätschenden Unterbrechungsprofi. Scholz als Politikprofi der alten Schule brauchte nicht einmal die Samthandschuhe auszuziehen und hatte auch das Timing der 45 Minuten bestens im Griff.

Gegen Ende der Sendung gab es dann den doppelten technischen KO für den unter doppeltem Dauerangriff stehenden Bundesvorsitzenden der Piratenpartei. Scholz belegte ungestört das Thema ‘Das Internet ist kein rechtsfreier Raum’ und Minhoff nahm sich den Rest der Sendung um Hillbrecht mit dem Thema Jörg Tauss boulevardesk schwindlig zu spielen, ohne Hillbrecht auch nur einmal ungestört zu Wort kommen zu lassen.

Eine durchaus sehenswerte, wenn auch grausame, Lehrstunde für alle politisch Aktiven der Piratenpartei. Zum Glück spätabends beim Nischensender und ohne jeden medienwirksamen Skandal.

Lakonisches und treffendes Fazit:

lanu : hab den oberpiraten auf #phoenix gesehen. neue frisur, andere klamotten und mehr angriff. dann können wir es nochmal versuchen. :)

Wer die Sendung (noch) nicht gesehen hat; es geht um Folgendes:

Phoenix – ‘Unter den Linden’ am 22.6.2009 22:15

Christoph Minhoff diskutiert mit Prof. Rupert Scholz (CDU, ehem. Bundesminister der Verteidigung und Staatsrechtler) und Dirk Hillbrecht (Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland) zum Thema: “Unter Piraten – Wem gehört das geistige Eigentum?”.

Mehr bei phoenix.de. Dort wird auch ein Videostream der Sendung angeboten. Modem/ISDN-Qualität reicht völlig.

Um auch das ‘Ringrichter vom Bayernkurier’ aufzulösen

Catenaccio Moderator Christoph Minhoff hat eine journalistische Vergangenheit in Bayern (Bayernkurier, Bayerischer Rundfunk, ZDF-Landesstudio in München) und ist seit 1. März 2005 Programm-Geschäftsführer bei Phoenix.

Links und Lesezeichen

Einer der Uropas dieser digitalen Einwohner Europas reizte mich um 22:46 zu folgendem Kalauer:

m1 : Und schon wieder keine Mehrheit bei der B-Tagswahl :-) “@dondahlmann : Umgeschaltet. Schickt das nächste Mal fefe.” !piratenpartei

Mehr meiner Livekommentare bei FriendFeed/merz1 zu ‘Piratenpartei’. Mit ‘fefe’ ist einer der besten deutschen Politikaufspießer der digital natives gemeint. In seinem einflußreichen und viel zitiertem Journal blog.fefe.de listet Felix von Leitner Fehltritte und Verschwörungstheorien auf.

  • Das persönliche Blog von Dirk Hillbrecht
  • Interessantes Suchergebnis bei freitag.de zu Piratenpartei: 10 Artikel, 15 Blogbeiträge und 7 User mit Piratenpartei in der Beschreibung.
  • Vor der Sendung verfasst und deswegen haarscharf am Thema des Artikels vorbei, aber lesenswert: wirres.net Gute Gründe Böses zu tun
  • Und wo wir gerade von der Schaffung einer Internetzensurinfrastruktur reden, da poppen gleich die üblichen Verdächtigen auf: Nokia/Siemens für Menschenrechtsverletzungen im Iran mitverantwortlich. Es geht zwar ‘nur’ um den Iran, aber wie man liest ist die Hard- und Software für eine Internetzensurinfrastruktur käuflich erwerbbar. Nebenbei: Im Artikel wird vergessen, dass die Technik auch die Überwachung aller Kommunikationswege ermöglicht inkl. totaler Handyüberwachung (stand bei der BBC).
23. Juni 2009 | Markus Merz

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