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Gastronomie, Hamburg: Draußen Sitzen verboten durch Bezirk Mitte

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Café Twist in Hamburg Sankt Georg

Die Fläche für Außenplätze muss ein Durchkommen ermöglichen!

Nach Anwohnerprotesten und einer Nichtbesserung der Lage hat sich der Bezirk Mitte zu ersten Warnschüssen entschlossen. In der Susannenstraße im Schanzenviertel wurden sämtliche Außenplätze verboten. Die Susannenstraße ist ein typischer Konfliktherd mit schmalen Bürgersteigen, zusätzlichen Parkplätzen, hohem Fußgängeraufkommen rund um die Uhr und vielen Geschäften.

Das Artikelbild zeigt das Positivbeispiel Café Twist alias Glaskasten in Hamburg Sankt Georg. Lange Reihe, Carl von Ossietzky Platz. Dort wird kein Platz auf dem Bürgersteig in Anspruch genommen.

Bezirk verbietet Außengastronomie (HA 18.4.2007)

Das Hamburger Abendblatt am 18. April 2007: Bezirk verbietet Außengastronomie

(...) Daran haben die Gastronomen laut Bezirksamt Mitte selbst Schuld. “Die Läden haben die Auflagen missachtet. Es ist festgelegt, dass auf einem Bürgersteig 1,50 Meter Breite freigelassen werden muss, damit Fußgänger, Rollstuhlfahrer oder auch Mütter mit Kinderwagen problemlos passieren können. Dieses Richtmaß haben die Betreiber nicht eingehalten”, sagt Schreiber. (...)

Auch im ‘Szeneviertel’ St. Georg, speziell Lange Reihe, tobt dieser Konflikt seit ein paar Sommern schon länger. Einerseits die Szenegänger, die die angebotenen Sitzplätze der Gastronomie willig nutzen (und unwillig beiseite rücken), andererseits die genervten Anwohner, die auf dem Weg zu ihren täglichen Besorgungen kaum noch durchkommen. Dazu kommt der innerstädtische Parkplatz-Wahnsinn, der durch zunehmende Gastronomie und diverse Großveranstaltungen zusätzlich angeheizt wird. Die Gastronomie setzt auf Laufkundschaft und die Laufkundschaft kommt zum großen Teil aus anderen Vierteln oder speist sich sogar aus den Hamburg Besuchern. Die lokalen Bedürfnisse nach lokalen Einzelhandels-Geschäften werden nicht erfüllt, stattdessen gibt es immer mehr Bedarfsabdeckung für die Besucher. Auch im Fall Susannenstraße hat der Artikel ein verräterisches Zitat einer nicht Ortsansässigen parat:

Unverständlich ist die Entscheidung auch für viele Hamburger. “Wenn die Menschen nicht mehr draußen sitzen dürfen, geht das ganze Flair der Straße verloren”, kritisiert Studentin Britta Kinkeldei (27) aus Winterhude. “Es war doch gerade das bunte Treiben auf den Bürgersteigen, das der Straße ihren besonderen Charme verliehen hat.”

So richtig das Argument ist, so berechtigt sind ebenfalls die Interessen der Anwohner der betroffenen Straßen. Solange keine bessere bzw. flexiblere Verkehrslösung gefunden wird, müssen Gewerbetreibende inkl. der platzheischenden Gastronomen für ein regelgerechtes Durchkommen sorgen.

Zum Thema “Flair der Straße” könnte man noch ein paar St. Georg spezifische Schwerpunkte hinzufügen: Szene am Hauptbahnhof, Konzentration der Drogenszene durch die Stadt in St. Georg, schwules Szeneviertel, Ungleichgewicht von Anwohnern und hier Arbeitenden/sich Vergnügenden und eben auch gewerbliche Monokulturen wie z.B. die zunehmende Gastronomie.

S.a. Hamburger Abendblatt

(...) Die Argumentation der Gastronomen, dass ihnen der Ruin droht, ist nicht nachzuvollziehen. Erstens waren ihnen die Auflagen bekannt, und zweitens muss ihnen bei Übernahme des Lokals klar gewesen sein, dass man auf zwei Meter Fußweg nicht 1,50 Meter Bestuhlung stellen kann. In der Susannenstraße ist der Fußweg bereits ohne Bestuhlung zu schmal. (...)

Quelle: Lesermeinungen: Im Gänsemarsch über die Gehwege

(...) Allerdings: “Senator Uldall ist für den ,Fall Susannenstraße’ gar nicht zuständig”, sagt Bezirksamtsleiter Markus Schreiber. “Zudem bringen wir die Beteiligten am 7. Mai selbst an einen runden Tisch.” Denn nachdem der Bezirk Mitte das Draußensitzen an der Susannenstraße zunächst verboten hatte (wir berichteten), strebt Schreiber nun eine Einigung an. Bei der Sitzung des Sanierungsbeirats Schulterblatt/Rosenhofstraße will er mit Anwohnern und Gastronomen einen Kompromiss finden. “Uldall hat bei seiner Gesprächsrunde – anders als wir – die Anwohner vergessen”, kritisiert Schreiber. “Und schließlich geht es hier um die Menschen.” (...)

Quelle: Wirtschaftsinteresssen: (Wirtschafts-) Senator macht Außengastronomie zur Chefsache

18. April 2007 | Markus Merz

Kneipe, äh, Retro-Bar, Gastronomie (+ Boris Entrup): M und V wird seriös, äh, türkis

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ReWe bekommt ein türkises Schaufenster

Update: Was will alle Welt vom schönen Jungunternehmer Boris Entrup?

Nein, das ist nur ein Scherz! Der Nachbarladen M und V bekommt ein türkises Schaufenster. Das lassen jedenfalls meine müden Augen Sinneseindrücke beim Vorbeilaufen erahnen. Was wird es im M und V geben? Fangen wir mit einem Knall an und steigern uns dann ein wenig bis zum furiosen Finale:

M und V „TRINKEN WIE BEI MUTTI“

(...) Türkis gestrichene Wände, junge Kellner in Outfits von Star-Designer Neill Barrett, Verkauf von Kosmetika gegen Augenringe und müde Haut, DJs legen Elektrotunes auf, Einrichtungs-Stilmix, ausgefallene Verkaufs- und Bewirtungsideen (...)

und jetzt kommt‘s, Trommelwirbel,Stille, das Finale:

(...) Wer sich den hauseigenen Schnaps bestellt, bekommt sein Getränk im Schaufenster der Bar serviert – eine ganz andere Art der üblichen VIP-Ecke. (...)

Nebenbei-Update: Das neue M und V – nur echt mit riesigem gelbem “BAR” im Schaufenster – macht sich übrigens sehr nett und kann zum gemütlichen Beisammensitzen empfohlen werden. Alle bisherigen Besuche verliefen unspektakulär positiv. Als Szene-Nightlife-Start-Location gut geeignet.

(Anmerkung: Ich weiß M und V schreibt sich anders, aber ich habe hier ein rätselhaftes Problem mit dem richtigen ‘und’. Es lässt ab und zu Artikel verschwinden.)

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2. März 2007 | Markus Merz

Kneipe, St. Georg: Max & Consorten in Hamburg

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“... wir bestellen Bier und Bratkartoffeln mit Spiegeleiern.”

Unter dem schönen Titel “Zweimal lokale Umweltverschmutzung” schreibt der Herr Paulsen eindrucksvoll über die alteingesessene Institution Max & Co. am Spadenteich. ...

  • Max & Consorten in St. Georg bei Herrn Paulsen
  • Max & Consorten im Internet
  • Bewertungen von Max & Consorten (Links)
  • Adresse Max & Consorten
  • Links und Lesezeichen

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17. Januar 2007 | Markus Merz

Gastronomie, Kneipe: Netter Artikel über Frau Möller

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Frau Möller (Lange Reihe, Ecke Schmilinskystraße)

Das Ecklokal Frau Möller hat es mit einem Gastronomie Portrait in die Allgemeine Hotel- und Gastronomie Zeitung geschafft. In Ausgabe 47-2006 vom 25. November 2006 wird das Frau Möller als Stammlokal im verwohnten Wohnzimmer-Stil vorgestellt.

Das Frau Möller wurde als Empfehlung für die Fußball-Begeisterten bereits unter St. Georg, Kneipe, Tipp: Fußball-WM – Live-Übertragung im Frau Möller vorgestellt. ...

Frau Möller – Die Stammkneipe

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1. Dezember 2006 | Markus Merz

Fußball-WM 2006: Halbfinale per Live-Übertragung in St. Georg

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Willkommen in St. Georg!

In der Hamburger Innenstadt ist der Stadtteil Sankt Georg mit Sicherheit einer der besten Orte, um die Fußball-WM 2006 per Live-Übertragung zu verfolgen. Grund ist die hohe Kneipen- und Restaurant-Dichte in St. Georg.

Eine erkleckliche Anzahl der momentanen Sankt-Georg.Info-Besucher sucht speziell nach Informationen über Live-Übertragungen der Fußball-WM-Spiele. Deswegen auch dieser kleine aktuelle Artikel mit ein paar Empfehlungen.

  • Lange Reihe und die Fußball WM 2006
  • Fußball-WM, Open-Air Live Übertragung: Lange Reihe
  • Fußball-WM, Live Übertragung Innen: Lange Reihe, Hansaplatz und Rest von St. Georg

Foto: Markus Merz 2006, Artikelbild: Fußball-WM in Hamburg Sankt Georg

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4. Juli 2006 | Markus Merz

Sankt Georg, Wirtschaft: Brot und Spiele (auch vegetarisch)

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Gedanken über Kosten und Fortschritt, ein neuer Lieferservice und ein vegetarischer Stammtisch

Das passt ja heute alles wieder zusammen wie die sprichwörtliche Faust auf das Auge. Das Artikelbild zeigt die entspannte Dekoration im Thai-Supermarkt am oberen Ende der Langen Reihe in Hamburg St. Georg.

  • Geld, Gesundheit, Kosten: Ein wahrer Gedanke
  • Die Invasion geht weiter … BOK Restaurant Lieferservice
    • Update: BOK Ellmenreichstraße jetzt ohne ‘O’ (11.6.2006)
  • Essen, Lebensmittel, Stammtisch: vegetarisch

Fotos: Markus Merz 2006

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23. Mai 2006 | Markus Merz

Hamburg Sankt Georg - Essen, Kultur + Kommerz rund ums Schauspielhaus

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Aktuelles rund um Deutsches Schauspielhaus Hamburg in St. Georg

  • Meisterkoch Besuch: Josef Viehhauser kocht diese Woche in der Schauspielhaus Kantine
  • Asia-Food: Europäisch Asiatisches Essen im BOK Schnell-Restaurant
    • Update 11.6.2006: Dieses BOK jetzt ohne ‘O’
  • Hamburg: Schauspielhaus Betriebsgebäude bleibt – Kein Teilverkauf

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26. April 2006 | Markus Merz

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