St. Georg, Stadtteilbeiratssitzung: 900.000 € Förderung für fünf Jahre ...

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Hauptthema war die Vorstellung der Fördermaßnahmen und deren Abläufe

Am Dienstag, den 24.10.2006, fand ab 18.30 Uhr die ordentliche Stadtteilbeiratssitzung in der Pausenhalle der Heinrich-Wolgast-Schule, Carl von Ossietzky-Platz, statt.

Nächster Termin: Stadtteilbeirat Hamburg St. Georg, Dienstag, 28.11.2006, 18.30 Uhr, Pausenhalle Heinrich-Wolgast-Schule, Carl von Ossietzky-Platz, öffentliche Sitzung, Besucher sind sehr willkommen.

Hinweis: Alle Texte sind in Auszügen von der Archivseite des Bürgervereins entnommen und wurden von Bernhard Wissmer verfasst. Der Text ist nicht zwangsläufig Meinungsbild des Vorstandes des Bürgervereins zu St. Georg von 1880 r.V.

Aktuelles aus St. Georg gibt es beim Bürgerverein unter der Internet-Adresse Aktuelles

Stadtteilbeiratssitzung am 24.10.2006

(...) Das Projekt (Aktive Stadtteilentwicklung d. Red.) ist auf 5 Jahre angelegt. Für die Gesamtzeit stehen 900.000.-€ zur Verfügung. Auf Anfrage des Bürgervereins und anderer wurde erklärt, dass diese Mittel aus anderen Töpfen ergänzt werden sollen. Z.B. aus der BSU für konkrete Baumaßnahmen wie Hansa-Platz sowie anderen Behörden, außerdem sollen Bundesmittel akquiriert werden und zwar über das Bundesprogramm “die soziale Stadt “ unter Anwendung von BBauBg § 171e, Absatz 3.

Das Entwicklungsgebiet St. Georg-Mitte umfasst eine Fläche, die durch die Kirchenallee im Westen / Adenauerallee im Süden / Beim Strohhause, Berliner Tor, Lohmühlenstraße im Nordosten / und einer Zickzacklinie parallel zur Lange Reihen und dann der Greifswalder Straße im Nordwesten eingegrenzt wird.

Es bestand weitgehend Einigkeit , dass als erste Maßnahme sehr schnell mit der Umgestaltung des Hansa-Platzes begonnen werden soll und kann, weil es durch einen vom Bürgerverein durchgeführten Studentenwettbewerb ausführungsreife Vorschläge gibt, die durch eine intensive Umstrukturierung und Verbesserung des anliegenden Gewerbes ergänzt werden müssen. Diese Maßnahmen sollen zudem in die angrenzenden Straßen (Brennerstraße, Bremer Reihe, Stralsunder Strasse, Ellmenreichstraße, etc.) ausstrahlen. (...)

(...) Es soll keine Vertreibungen von Wohnbevölkerung und Gewerbe geben, wohl aber Strukturverbesserungen wie zum Beispiel der Grün- und Freiflächenangebote und des Wohnumfeldes, sowie Qualitätsverbesserungen der Klein- und Mittelgewerbe und für deren Nachhaltige Sicherung (beispielsweise die Hotellerie). Verdrängt oder eingedämmt werden sollen allerdings unliebsame Gewerbe wie Drogenhandel, Prostitution etc.. (...)

(...) Die Anwesenden äußerten mehrfach wegen der sehr begrenzten Mittel Skepsis über den Erfolg. So seien für 5 Jahre bisher nur die erwähnten 900. 000,-€ zugesagt und das bei den umfangreichen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Defiziten. Im Gegensatz dazu seien für eine zweifelhafte Fußgängerbrücke in die Hafencity sage und schreibe 8.500.000,-€ (8,5 Mio.) bereitgestellt. Dennoch waren bis auf den Einwohnerverein die Anwesenden durchweg sehr angetan von der Tatsache, dass der Senat ein umfassendes Entwicklungsprogramm für die bisher eher vernachlässigten Bereiche St. Georgs beschlossen hat. Die Auffassung des Einwohnervereins, dass alles schon ok sei und es zum Beispiel keiner Imagekampagne bedürfe, wurde als einseitig nur auf die Lange Reihe bezogen zurückgewiesen. (...)

Autor: Bernhard Wissmer

Hinweis: Der ganze Text befindet sich auf der Archivseite des Bürgervereins

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Veröffentlicht am 31. Oktober 2006 von Markus Merz

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