Einzelhandel - SSV: Handeln und spielen!

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Morgen wieder das Spiel mit dem Ernst des Lebens.

Handel: Sommerschlussverkauf (SSV) 2006 startet am 24. Juli

Also morgen früh stehen wieder ganz viele Konsumwütige vor den Einlässen der Konsumtempel? Man mag es heute noch nicht so recht glauben. Aber die Medien werden mit den alt bekannten Bildern und Berichten von der Einzelhandels-Front kommen, wenn es denn wieder so stattfindet. Die meldet es jedenfalls:

(…) Am Montag, 24. Juli 2006, beginnt der diesjährige freiwillige Sommerschlussverkauf (SSV). Am Schlussverkauf können sich Warenhäuser, Mode- und Sportgeschäfte, aber auch Schuhläden, Möbel-, Fach- und Baumärkte sowie andere Einzelhändler beteiligen.

Die meisten Läden planen einen zweiwöchigen SSV, der am 5. August endet. Bei entsprechender Nachfrage können sich Einzelhändler auch für einen längeren Sommerschlussverkauf entscheiden. (…)

Ich liebe den ‚freiwilligen‘ Sommerschlussverkauf :-)

Kalender, Service: Wetter-Daten von Hamburg Fuhlsbüttel integriert

Auf der Webseite wunderground.com gibt es die Möglichkeit die Daten der Wetterstation von Hamburg zu abonnieren. Zusätzlich wird eine Vorschau für die nächsten fünf Tage geboten.

Die Fuhlsbüttel Daten habe ich mit in den Kalender übernommen. Sie werden auch ständig aktualisiert. Auf diese Weise kann man im Kalender tagesaktuell auf einen Blick die Termine und das Wetter sehen.

Supermarkt: Lidl unter Beschuss

Im ehemaligen Philips-Gebäude am Steindamm in Hamburg St. Georg soll im Oktober 2006 eine Lidl-Filiale eröffnen. Das meldete das bereits am 22. Februar 2006.

Das Online Magazin Telepolis aus dem Heise Verlag berichtet am 22.7.2006 über einige nicht sehr Arbeitnehmer freundliche Praktiken, die die Gewerkschaft ver.di in einem „Schwarzbuch Lidl Europe“ dokumentiert.

Mief der Unterdrückung

Exportschlager Überausbeutung: Die Praktiken des Discounters Lidl in Europa

Die wachsende Kapitalkonzentration im Einzelhandel und der Kampf einiger weniger Ketten um die sinkende Kaufkraft der Kunden haben massive soziale Missstände bei den Beschäftigten zur Folge. Schon länger hat die verdi-Gewerkschaft speziell die Praktiken der Schwarz-Gruppe im Auge, die mit ihren Lidl- und Kaufland-Ketten derzeit massiv in Europa expandiert.

Zu diesem Zweck hat verdi schon vor einiger Zeit ein lang anhaltende, strategisch ausgerichtete Kampagne gestartet, die ihren ersten sichtbaren Höhepunkt in der Veröffentlichung des „Schwarzbuchs Lidl“ im Jahr 2004 (vgl. Das System Lidl) fand.

Erschreckende Situation

Neuerdings gibt es ein Schwarzbuch Lidl Europa, das die Situation außerhalb Deutschlands dokumentiert. Was man in diesem Buch zu lesen bekommt, ist erschreckend. Von massenhafter unbezahlter Mehrarbeit, willkürlichen Entlassungen, unmenschlichem Arbeitsdruck, Mobbing, Bespitzelung und Videoüberwachung ist die Rede, von Einschüchterung, ja sogar von Terror. Beispiele? Das Schwarzbuch bringt sie in Hülle und Fülle. Mal geht es um angehende Führungskräfte, die in Irland bis in ihre Privatsphäre hinein bespitzelt wurden. Mal um die europaweit verbreitete Praxis der willkürlichen Diebstahlsvorwürfe, mit denen unliebsame Angestellte „entsorgt“ werden. (…)

Quelle:

Sehr interessant das zu wissen!

Lidl beauftragte Detektive mit der Installation von Miniaturkameras

Nachtrag 26. März 2007

Dem stern liegen mehrere Hundert Seiten interner Lidl-Protokolle vor, in denen jeweils mit Tag und Uhrzeit notiert ist, wann und wie häufig Mitarbeiter auf die Toilette gehen, wer mit wem möglicherweise ein Liebesverhältnis hat, wer nach Ansicht der Überwacher unfähig ist oder einfach nur „introvertiert und naiv wirkt“. Die meisten dieser Einsatzberichte, so der stern, stammen aus Lidl-Filialen in Niedersachsen, dazu kommen einzelne Abhörberichte aus Rheinland-Pfalz, Berlin und Schleswig-Holstein.

Die Überwachung funktionierte immer nach dem gleichen Muster: Montagmorgen installierten von Lidl beauftragte Detektive in der jeweiligen Filiale meist zwischen fünf und zehn Miniaturkameras. Dem Filialleiter wurde erzählt, es gehe darum, Ladendiebe aufzuspüren. Tatsächlich notierten die Detektive aber auch ihre genauen Beobachtungen der Lidl-Mitarbeiter.

Quelle: (26.03.2008) stern: Lidl ließ Beschäftigte systematisch bespitzeln

Nachrichten: Lidl

Videospiel: There is a whole in the sky through which things can fly

Das Denken ist generell eine schwierige Sache. Probleme lösen unter Stress ist auch nicht die entspannendste Tätigkeit. Sehr nüchtern und in hübschen, lakonischen Englisch mit einer charmanten Frauenstimme vermittelt der folgende Lehrfilm, dass Problemlösungen per Beamen auch zu ganz passablen Gehirn-Verschwurbelungen führt. Man gebe dazu: Optische Überreizung, akustische Stress-Verstärker und die üblichen Bösewichte, die einem mit fiesesten Mitteln einheizen. „Faszinierend“ hätte Spock mit einer hochgezogenen Augenbraue gesagt.

You need a flash player to see this movie.

Via: – Sein Kommentar: „So eine coole Sache habe ich in meinem Leben noch nicht gesehen!“

Foto: Markus Merz 2006, Artikelbild: Restaurant am Jungfernstieg in Hamburg

Veröffentlicht am 23. Juli 2006 von Markus Merz

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