Steve Jobs, Apple-Kult und Wertediskussion - Podiumsdiskussion: Do. 13.10.11 18:00 MKG

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Waldfriedhof in Hamburg Ohlsdorf

Steve Jobs und Orientierung, Religion, Aufklärung und Nachhaltigkeit

Apple-Kult und Wertediskussion. Apple-Mitgründer Steve Jobs ist tot und überall wird das ihm zugeschriebene Bonmot zitiert, dass der Tot möglicherweise die beste Erfindung des Lebens ist. Da der bekennende Buddhist Steve Jobs u.a. auch zu seiner Einstellung zum Tod prominent 2005 an der Stanford University eine Rede hielt, ist dieser dort getätigte Ausspruch unbedingt der Nachwelt zu erhalten und damit museumsreif. Mit diesem dezenten Zynismus wäre dann auch der Bogen gekriegt, um auf eine kurzfristig anberaumte Podiumsdiskussion im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg hinzuweisen.

(Eigentlich ist IMHO natürlich die Fortpflanzung die beste Erfindung des (uns bekannten) Lebens, aber diese evolutionsbiologische Binsenweisheit wäre nun wirklich zu banal gewesen, um dafür kurzfristig ins Museum einzuladen.)

Zur Vorbereitung der Podiumsdiskussion empfiehlt sich eine Google Recherche: Steve Jobs Stanford 2005. Dort finden sich Links zu Videos, Übersetzungen und Transkripte der berühmt gewordenen Steve Jobs Rede. Empfehlenswert ist wohl diese Amateurübersetzung ins Deutsche vom 22.4.2009: Steve Jobs – Abschlußrede in Stanford

Podiumsdiskussion im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (editiert)

Liebe Freundinnen und Freunde des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg,

mit diesem Sondernewsletter möchten wir Sie zu einer kurzfristig angesetzten Podiumsdiskussion aus aktuellem Anlass einladen. Unter dem Titel “Stay Hungry. Stay Foolish.” (Steve Jobs) “Was treibt uns an? Religion, Technologie und Orientierung im Netzwerkzeitalter” diskutieren:

  • Termin: Donnerstag, den 13. Oktober 2011 um 18 Uhr
  • Wo: Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • Birgitta Heubach-Gundlach (Pastorin St. Johannis-Harvestehude)
  • Leander Kahney (Autor „The Cult Of Mac“, per Live-Schaltung aus den USA, angefragt)
  • Matthias Kremp (Technologie-Journalist, Spiegel Online)
  • Oliver Widmann (Unternehmensberater der EPEA Internationale Umweltforschung)
  • Moderator: Manuel J. Hartung (Geschäftsführer Tempus Corporate).

Im Anschluss führt die Kuratorin Ina Grätz durch die aktuelle Ausstellung “Stylectrical. Von Elektrodesign, das Geschichte schreibt”.

Die Diskussion und die Ausstellung befassen sich mit dem derzeitigen Apple-Kult und dem Lebenswerk von Steve Jobs und sind kostenlos. Wegen begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir Sie um eine verbindliche Anmeldung bis zum 12. Oktober 2011 auf www.vernetzterleben.de. Die Veranstaltung ist eine Kooperation der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius mit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg.

Weitere Informationen zur Podiumsdiskussion und zur Ausstellung finden Sie auf www.stylectrical.de.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Herzliche Grüße

Michaela Hille
Pressesprecherin

Quelle: Email – Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Anmeldung zur Podiumsdiskussion

Bevor man sich wild & hilflos durch vernetzterleben.de klickt … das Teilnehmermanagement, sprich die Anmeldung, gibt es hier: de.amiando.com/beta4.html

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg

Steintorplatz 1
(direkt gegenüber vom Hauptbahnhof (Süd))
20099 Hamburg
Telefon: (040) 428 134 – 880

“Stay Hungry. Stay Foolish.”

“Bleib hungrig, bleib töricht.” ist übrigens kein Ausspruch von Steve Jobs, sondern, wie er selbst in der berühmten Rede zum Abschluss sagt, der Text unter der Rückseite der finalen Ausgabe des “The Whole Earh Catalog”. Das wünschte Steve Jobs für sich selbst und das gab er den Absolventen der Stanford University 2005 als Motto mit auf den Weg.

Das erste Apple Logo

Das Artikelfoto vom Waldfriedhof in Hamburg Ohlsdorf ist eine Würdigung des heute fast vergessenen ersten Apple Logos (Designer: Ronald Wayne, 1976, Ironie der Geschichte: Wayne, who owned 10 percent of Apple’s stock, bailed out of the company after only two weeks, selling his stock back for a one-time payment of $800.), dessen Verwendung man z.B. im Artikel Scanning Around With Gene: The Apple Brand You May Not Recognize bewundern kann.

Veröffentlicht am 10. Oktober 2011 von Markus Merz

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