Vermischtes, Internet: Tiertraining erzieht Ehepartner (u. A.)

Amazon: Bestseller , Preis-Hits , DVD-Top-Titel

Typischer Montagsartikel …

Lebenshilfe: Verliebt? Verlobt? Verheiratet? Was der Tiertrainer empfiehlt.

Volker Weber alias vowe.net hat eine geniale Geschichte bei der New York Times ausgegraben. What Shamu Taught Me About a Happy Marriage

Auf Englisch? Na klar, so reden und lesen viele Leute in New York. Hamburg ist ja schließlich Weltstadt. Da wird man ja wohl mal etwas auf Englisch gut finden und empfehlen können.

(...) I listened, rapt, as professional trainers explained how they taught dolphins to flip and elephants to paint. Eventually it hit me that the same techniques might work on that stubborn but lovable species, the American husband. (...)

Die Autorin wendet Erfahrungen von Tier-Trainern auf ihren Ehemann an. Köstlich und lehrreich. Kann man bestimmt auch an anderer Stelle im Alltag erfolgreich einsetzen. Moderne Personalführung leicht gemacht.

Geschäfte: Einwegpfand treibt Einzelhändler in den Kampf mit dem Ruin

Der Shopblogger weist auf einen Artikel im Hamburger Abendblatt hin, der darauf aufmerksam macht, das die Einzehändler das von ihnen verauslagte Pfand nicht zurück bekommen [Archiv: Einwegpfand] .

Nicht direkt Ihr Problem als Kunde, aber was würden Sie machen, wenn Ihnen jemand x-tausend Euro schuldet und Ihnen das Geld nicht zurück gibt? Und wenn der Gesetzgeber Sie sogar per Gesetz verpflichtet diesen unfreiwilligen Kredit per Pfand-Auszahlung zu gewähren. Sie als Kunde wollen Ihr Pfand ja schließlich sofort an der Kasse ausbezahlt bekommen. Ein dicker Hals beim Einzelhändler ist ja wohl das Mindeste.

(...) Zuständig ist die Deutsche Pfandsystem GmbH (DPG). Sie sollte ab Juni 2005 ein bundesweit einheitliches Rücknahmesystem für Einweggetränkeverpackungen schaffen. Unter Aufsicht der DPG organisieren Entsorger wie Interseroh die Sackabholung beim Einzelhändler und sorgen dafür, daß der Händler sein Pfand vom Abfüller zurückerhält, das er zuvor dem Verbraucher erstattet hat. So steht es zumindest in den Verträgen. Grund für die Verzögerung sei laut DPG “Nichtbeachtung von DPG-Vorgaben zur Erstellung von Rechnungen und Mengenmeldungen durch die Dienstleister”. Nach intensiven Gesprächen sei “der Knoten gelöst”, verspricht Geschäftsführer Bernd-Ulrich Sieberger. Die Händler haben dies aber noch nicht bemerkt. Die Zahlungen sind noch nicht eingegangen. (...)

Radsport: Drei Tage Monster-Berge bei der Tour de France

Der Spiegel berichtet recht trocken über die anstehende 15. Etappe der Tour de France mit dem berühmt-berüchtigtem Zielort L’Alpe d’Huez:

(...) 172 Kilometer und mit dem Col d’Izoard einen Berg der höchsten Kategorie haben die Sportler in den Beinen, ehe es hinauf in dem Wintersportort geht. Im letzten Jahr blieben die Fahrer von dem Berg mit seinen 21 Kehren verschont. (...)

Jede Menge weniger trockene Info-Links zum Thema gibt es hier: Sport, Radsport: Tour de France 2006

Digitalkamera: Chip.de bewertet Fujifilm F30 als super

Ich zitiere ja eher ungern technische Jubel-Artikel, aber hier haben sie auf Chip.de mit ihrem Testbericht der kompakten Digital-Kamera Fujifilm F30 einen Treffer gelandet. Ich hatte die Vorgängerkamera Fujifilm F10 und die war absolute Spitze in allen Belangen bis sie mir gestohlen wurde. Für den klassischen Nebenbei-Fotografierer eine wirklich tolle, komplette und einfach zu bedienende Digital-Kamera.

(...) Die Fujifilm F30 für etwa 340 Euro (Stand: Juni 2006) ist eine echte Highend-Kamera im Format eines Minis. Im direkten Vergleich lässt ihre Bildqualität alle Klassenkonkurrenten alt aussehen und selbst bei den Highend-Modellen kann nur die 10-Megapixel-Sony R1 für 740 Euro mithalten. Praktischer ist aber die F30, denn die Sony ist fünfmal schwerer und größer. (...)

Meine jetzige Digital-Kamera, eine Panasonic DMC-LX1, macht auch tolle Bilder, aber ist eine Katastrophe, wenn es um die mal-eben-schnell Bedienung geht. Wirklich nicht für Anfänger und Nebenbei-Fotografierer geeignet. Das fängt mit dem Objektivdeckel an und hört bei versehentlich betätigten Schiebe-Schalterchen noch lange nicht auf.

Werbung, Marketing: Mein Lieblings Internet Browser dreht durch

Was ich hier auf worldfirefoxday sehe, das kann ich beim besten Willen nicht glauben. Man soll ab dem 15.7.2006 Empfehlungs-Emails für Firefox in die Welt jagen und bekommt dafür seinen Namen auf der „Tafel der Firefox-Freunde“ angezeigt. Also abgesehen von irre vielen Artikeln in diversen Online-Medien, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen dass das was bringen wird.

Werde ein Freund von Firefox

Du hast Firefox aus gutem Grund gewählt.

Du weißt, wie du dich im Netz bewegen möchtest. Du bist Teil einer Bewegung, auf die sich Firefox stützt — eine Gemeinschaft, die die Balance im Netz wiederherstellt.

Wir bitten dich beginnend mit dem 15. Juli, dem Gründungstag der Mozilla Foundation, einer Person, die Firefox noch nicht benutzt, zu erzählen, warum sie Firefox benutzen sollte und warum du es tust.

Teile Firefox mit einem Freund. Wenn dein Freund Firefox vor dem 15. September herunterlädt, werdet ihr beide in Firefox 2 verewigt. (...)

Vielleicht irre ich mich ja auch grandios. Es wäre nicht das erste Mal. Aber bei aller Beklopptheit dieser Aktion; ich empfehle Firefox dennoch als den freundlichen Internet Browser der Wahl. Bitte schön!

Arbeitsrecht: Sozialversicherungsrechtliche Nachteile bei Aufhebungsverträgen

Böse Falle bei einer „einvernehmlichen Freistellung“

Trockenes Thema, aber evtl. sehr teuer, falls man zukünftig von einer „einvernehmlichen Freistellung“ durch den Arbeitgeber betroffen ist. Die Handelskammer Hamburg hat einen etwas verwirrenden Artikel in ihr Informationssystem eingestellt. Unter „Ausbildungsberatung“ und „Berufsbildungsrecht“ steht dort auf einmal Sozialversicherungsrechtliche Nachteile bei Aufhebungsverträgen.

Ich gehe davon aus, dass die Information allgemein gültig ist und es sich um eine generelle Regelung für alle Arbeitnehmer handelt. Dennoch habe ich auch eine Mail an den Ansprechpartner bei der Handelskammer mit Bitte um Bestätigung bzw. Klarstellung geschrieben. Hier der komplette Artikel:

Sozialversicherungsrechtliche Nachteile bei Aufhebungsverträgen

Nach einem Beschluss der Spitzenverbände der Sozialversicherungsträger vom 5. und 6. Juli 2005 (??? d. Red.) soll die Versicherungspflicht von Arbeitnehmern während der Freistellung entfallen, wenn einvernehmlich und widerruflich auf die geschuldete Arbeitspflicht verzichtet wird. Die Sozialversicherungspflicht endet in diesen Fällen mit dem letzten Arbeitstag; die Fortzahlung des Arbeitsentgelts steht dem nicht entgegen. Die Begründung folgt aus dem Erlöschen der Weisungsgebundenheit des Arbeitnehmers und dem Ende des Weisungsrechts des Arbeitgebers.

Fortfall der Mitgliedschaft in den Sozialversicherungssystemen

Mit dem Ende der Sozialversicherungspflicht entfällt auch die Mitgliedschaft in den Sozialversicherungssystemen gesetzliche Arbeitslosen-, Renten-, Krankenversicherung. Bei der Krankenversicherung läuft der Versicherungsschutz allerdings erst einen Monat nach dem Ende der Mitgliedschaft aus. Findet der in dieser Weise Freigestellte keine Anschlussbeschäftigung, so müsste er sich selbst freiwillig versichern. Es empfiehlt sich für den Arbeitgeber, zwecks Vermeidung von Schadensersatzansprüchen, auf diesen Umstand hinzuweisen.

Schutz durch einseitige widerrufliche Freistellung

Soll die nachteilige sozialversicherungsrechtliche Konsequenz für den Auszubildenden (??? d. Red.) vermieden werden, kann eine einseitige und widerrufliche Freistellung vereinbart werden. In solchen Fällen reicht die Sozialversicherungspflicht bis zum Ende der Freistellung, dem gleichzeitigem Ende des Ausbildungsvertrags, weiter.

Also Vorsicht bei Kündigungen und Bemerkungen wie „Ach übrigens, Sie sind ab sofort freigestellt. Unterschreiben Sie bitte hier, dass Sie damit einverstanden sind.“. Der „einvernehmlich freigestellte“ Mitarbeiter verliert dann die in der Freistellungszeit anfallenden Versicherungsleistungen! Der Arbeitgeber spart natürlich die Arbeitgeber-Anteile und könnte dementsprechend sehr an einer „einvernehmlichen Freistellung“ interessiert sein. Je nach Kündigungsfrist können da ganz erkleckliche Fehlbeträge für den Arbeitnehmer zusammen kommen!

Fotos: Markus Merz 2006, Artikelbild: Balkon in Hamburg Sankt Georg

Veröffentlicht am 18. Juli 2006 von Markus Merz

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