Ausflugstipp: Wildpark Schwarze Berge in den Harburger Bergen (6 Winterfotos)

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Der Wildpark Schwarze Berge im Süden von Hamburg

Gerade im Winter ist der Wildpark Schwarze Berge ein lohnendes und preiswertes Ganztags-Ausflugsziel. Die Menschenmassen halten sich dann auch am Wochenende in Grenzen und der Besucher ist im Tierpark mit sich und der Natur für Großstadtverhältnisse ziemlich alleine. Wenn in Hamburg bei Temperaturen knapp über Null der Schnee als Matsch mehr nervt als erfreut, dann ist im Wildpark Schwarze Berge immer noch richtiges Winterausflugswetter.

Der Wildpark macht ganzjährig seinem Namen alle Ehre, ist er doch ein weitläufiges und täglich geöffnetes Ausflugsgelände, in dem die Tiere in der hügeligen und stark bewaldeten Landschaft eine eher entspannte Hauptrolle auf den 50 Hektar spielen. Im Gegensatz zum Zoo sind im Wildpark Schwarze Berge die Tiergehege weitläufig in einer ursprünglich wirkenden Berg- und Tallandschaft mit viel Wald, einigen Seen, vielen Ruhezonen und großen Wiesen angeordnet. Die gesamte Anlage wirkt gut gepflegt, die Wege sind gut präpariert und beim aktuellen Besuch mit viel Schnee in perfekter Weise auch nur so schwach gestreut, dass man griffig gehen und trotzdem problemlos einen besetzten Schlitten hinter sich her ziehen kann. Einige der Wege eignen sich hervorragend für eine kurvige Rodelfahrt für Groß und Klein. Beides ist Absicht und verdient großes Lob.

Adresse, Anfahrt und Straßenkarte

Wildpark Schwarze Berge
Am Wildpark 1
21224 Rosengarten/Vahrendorf

  • Google Maps: Wildpark Schwarze Berge mit Fotos
  • Anfahrt mit Bus und Bahn per HVV: Mit der S3 bis Harburg oder Neuwiedenthal. Dann mit dem HVV-Bus 340 ab Bahnhof Harburg bzw. Neuwiedenthal direkt bis zum Eingang.
  • Webseite s.u.

Im Wildpark Schwarze Berge

Die Attraktionen im Wildpark Schwarze Berge sind angenehm unaufregend. Es gibt viel zu sehen, aber die Kinder und Großeltern fallen nicht gleich in Ohnmacht, wenn eine Horde gemütlicher Hängebauchschweine (Foto) direkt hinter dem Eingang den Besucherpfad kreuzt. Auch die Rothirsche (Foto) und die Bentheimer Landschafe (Foto) sind eher angenehme Verzierungen eines winterlichen Sonntagsausfluges mit Schlitten. Die Ziegen im Streichelgehege sind robust und für Kinder durchaus Respekt einflößend, aber diese über ein Gatter zu besteigende Wiese ist sehr groß und die Ziegen, falls sie keinen Bock mehr auf die nervigen Streichler haben, können sich den Streicheleinheiten und dem fordernden Futterangebot entspannt entziehen. Das fördert das friedliche Nebeneinander ungemein und man hat nicht den Eindruck als ob die Tiere sich irgendwie als Streichelvieh nötigen ließen. Die rote Waldameise ist ähnlich wie die Bären im Winter dem Menschen gegenüber eher angenehm ungesellig, fällt aber dafür durch große weiße Haufen und protzige Hausschilder auf (Foto), während die beiden Bären angeblich Winterschlaf halten.

Für einen ausführlichen Spaziergang mit Besuch der verschiedenen Häuser und Gehege muss man mindestens drei Stunden einkalkulieren. Auf dem Lageplan des Wildparks (Foto, Link s.u.) sind auf gut einem Dutzend Wegen gut 60 verschiedene Anlaufpunkte verzeichnet. Wer alles sehen will, eine Essenspause einlegen möchte und dann noch die Kinder auf dem großen Spielplatz toben lässt, der sollte früh aufbrechen bzw. ankommen und den ganzen Tag einplanen. Von November bis März kann man ab neun Uhr und bis 17 Uhr rein in den Park. Bleiben darf man bis zum Einbruch der Dunkelheit.

Geldbeutelmassage: Neben dem moderaten Eintritt (Erwachsene ab 15 Jahre 7,50 €, Kinder ab drei Jahre 5,50 €) verlangt der Wildpark Schwarze Berge dem Besucher nicht viel ab. Überall stehen Futterautomaten, die Futterschachteln ausspucken, mit denen man die Kinder ruhig stellen kann, damit diese den Inhalt in Form von Tierfutterpellets den Tieren aufnötigen mögen. Der Wildpark bittet ausdrücklich darum kein mitgebrachtes Futter zu verfüttern, weil davon immer wieder Tiere krank werden. Auf dem gut ausgestatteten Spielplatz, alleine vier Rutschen in allen nötigen Größen, gibt es ein paar recht spektakuläre kostenpflichtige Spielgeräte, die allerdings jetzt im Winter nicht in Betrieb waren.

Gastronomie: Das Backwarenangebot ist nicht so dicht an dicht gedrängt wie auf der Langen Reihe, aber man fällt nicht zwingend vom Fleisch, wenn man den Wildpark Schwarze Berge besucht. Zentral im Wildpark gibt es die Köhlerhütte, in der man gegen Entrichtung von Holzgeld selber grillen kann. Benachbart ist ein Kiosk. Weitere Kioske befinden sich in der Kunsthandwerkerhalle und am Eingang. Ebenfalls am Eingang mit gutem Blick auf den Spielplatz befindet sich das Wildpark Restaurant und ein Imbiss. Nach unserem gut dreistündigen Winterspaziergang durch den Wildpark Schwarze Berge bei doch recht frostigen Temperaturen war das Restaurant eine willkommene Ruhestätte. Die Einrichtung ist gediegen und dem entspannten Personal merkt man die Routine im Umgang mit aufgedrehten Kindern und unentschlossenen Familientruppen an. Die Qualität des Essens ist deftig, die winterliche Ente satt für 16,50 € war ganz schön mächtig.

Wintertipps

Mit der entsprechenden Winterausrüstung und Verpflegung ist ein ganzer Tag im Freien mit viel Bewegung gar kein Thema.

  • Auf jeden Fall muss man einkalkulieren, dass es im Wildpark Schwarze Berge um Einiges kälter ist, als in der Hamburger Innenstadt.
  • Für die Lütten sollte man auf jeden Fall warme Zusatzklamotten und/oder eine warme Decke einpacken.
  • Für eine Ruhepause empfehlen sich zusätzlich zu den normalen Getränken zwei Thermoskannen. Die eine Kanne mit heißem Kindertee und die andere mit heißem Erwachsenentee.

Nach meinen Erfahrungen ist es keine gute Idee die Lütten auf den Schlitten zu setzen und stumpf durch die Gegend zu ziehen (Foto). Die Kinder gucken sich dann nämlich ganz entspannt die Landschaft und die ganzen Tiere an, frieren dabei langsam ein ohne es zu merken und werden dann schlagartig nölig. Besser ist es die Kinder von Anfang an in Bewegung zu halten; Fortgeschrittene schaffen es, dass sie den Schlitten selber ziehen (Beweisfoto 2.v.o.).

Winterwerbevideo, Links und Lesezeichen

Der Wildpark Schwarze Berge hat ganz im Sinne des Internet einen einbettbaren Werbefilm in Auftrag gegeben und bei YouTube hoch geladen. Abgesehen vom glücklicherweise im Tierpark nicht vorhandenen Musikgedudel trifft das 2:32 lange Video die Winterstimmung knapp bis ganz gut.

You need a flash player to see this movie.

Direktlink: Wildpark im Winter

Veröffentlicht am 23. Januar 2010 von Markus Merz

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