Hamburg St. Georg: Neue Broschüre über Stolpersteine in St. Georg

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Stolpersteine und die Geschichte dahinter

Für zwei Euro gibt es biographische Informationen über die Menschen, die sich hinter den Namen auf den überall in St. Georg im Boden eingelassenen Stolpersteinen verbergen. Den Lebensgeschichten von immerhin 191 Menschen wurde nachgegangen. Zusätzlich enthält die Broschüre zwei Extras:

  • Einen Aufsatz über den Stadtteil St. Georg während der Zeit des Nationalsozialismus.
  • Einen Rundgang, der an die Biogra­phien Homosexueller und Stätten homosexuellen Lebens in St. Georg erinnert.

Neu erschienen bei der Landeszentrale für politische Bildung:

Pressemitteilung zu ‘Stolpersteine in Hamburg- St. Georg’

„Stolpersteine in Hamburg – St. Georg. Biographische Spurensuche“ von Benedikt Behrens

Die Landeszentrale für politische Bildung und das Institut für die Geschichte der deutschen Juden haben soeben die sechste Broschüre der Publikationsreihe „Stolpersteine in Hamburg. Biographische Spurensuche“ herausgegeben. Diese Publikation widmet sich dem Stadtteil St. Georg.

Benedikt Behrens und seine Mitautorinnen und Mitautoren haben die Biogra­phien von rund 191 Per­so­nen aus St. Georg re­cher­­chiert, deren Lebens- und Leidensgeschichten hier nachzulesen sind. Für sie wurden an fast 70 Orten Stolpersteine verlegt bzw. sollen demnächst dort verlegt werden.

Ein Aufsatz schildert den Stadtteil während der Zeit des Nationalsozialismus, und ein zur Nachahmung empfohlener Rundgang erinnert an die Biogra­phien Homosexueller und führt zu den Stätten homo­­sexu­ellen Lebens in St. Georg.

Bisher sind folgende Bände in dieser Publikationsreihe erschienen:

  • 2007 Hildegard Thevs, Stolpersteine in Hamburg-Hamm. Biographische Spurensuche.
  • 2008 Birgit Gewehr, Stolpersteine in Hamburg-Altona. Biographische Spurensuche.
  • 2008 Astrid Louven/Ursula Pietsch, Stolpersteine in Hamburg-Wandsbek mit den Walddörfern. Biographische Spurensuche.
  • 2008 Ulrike Sparr, Stolpersteine in Hamburg-Winterhude. Biographische Spurensuche.
  • 2009 Christiane Jungblut/Gunhild Ohl-Hinz, Stolpersteine in Hamburg St. Pauli. Biographische Spurensuche.

Alle Publikationen bekommen Sie gegen eine Bereitstellungspauschale von 2,- Euro pro Buch im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung, Altstädter Straße 11 (Achtung: Umzug im Dezember 2009, Link und Informationen s.u., d. Red.), während der Öffnungszeiten von Mo-Do: 13.30 Uhr bis 18 Uhr und Fr: 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr.

Links und Lesezeichen

Da die Pressemitteilung der Landeszentrale für politische Bildung etwas knapp mit weiter führenden Informationen bestückt ist, hier ein paar Links:

Stolpersteine in Hamburg

Die Landeszentrale für politische Bildung hat das Projekt des Kölner Künstlers Gunter Demnig aufgegriffen und gibt dazu, gemeinsam mit dem Institut für die Geschichte der deutschen Juden, eine Publikationsreihe heraus.

Außerdem hat die Landeszentrale für politische Bildung gemeinsam mit der Stolpersteininitiative von Peter Hess eine Stolperstein-Datenbank entwickelt (Link s.u.).

Quelle: Stolpersteine in Hamburg

Behördenlinks

Veröffentlicht am 10. November 2009 von Markus Merz

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