St. Georg: „Der lachende Drache“, Brennerstraße gegen Prostitution

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Zurück zu den lokalen Problemen …

„Zu Gast bei Freunden mit Hupen und Trompeten“ geht dem Ende entgegen. Mal sehen, was jetzt mit den ganzen Fahnen passiert. Aber: Wir sind Fan-Weltmeister! Nächstes Wochenende müssen wir dann auch schon wieder die Berge bezwingen.

Medien, Einwohnerverein: „Der lachende Drache“ für Juli und August ist da

Mit acht Seiten voller engagierter Hamburg St. Georg Inhalte geht „Der lachende Drache“ in die Geschäfte und in die Sommerpause. Die aktuelle Ausgabe wird in Kürze als PDF-Datei bei der Geschichtswerkstatt Hamburg St. Georg erhältlich sein. Derzeit ist dort noch die Juni-Ausgabe die aktuellste.

Kompetent und umfangreich werden der Titel und die zweite Seite erneut vom lokalen politischen Dauerbrenner Mieterschutz beherrscht [s.a. Raus aus Sankt Georg mit den Geringverdienern!. Danach folgen viele Ankündigungen und Berichte über zukünftige und stattgefundene Feste und Veranstaltungen und die kleinen Meldungen aus dem Stadtteil.

Liaison von „Der lachende Drache“ mit „Hamburger Initiativenzeitung“?

Interessant finde ich den Artikel in eigener Sache, in dem die Leserschaft gefragt wird, ob „Der Lachende Drache“ als Stadtteil-Information so bleiben soll wie er derzeit ist, oder ob eine Verbindung mit dem Medienprojekt „Hamburger Initiativenzeitung“ [s.a. HIZ eingegangen werden soll. Eine höhere kostenlos verteilte Auflage würde gleichzeitig den Druck erzeugen mehr Anzeigen-Einkommen erzielen zu müssen.

Meine Meinung dazu ist ganz klar: „Der lachende Drache“ soll so bleiben wie er ist. Die Konzentration auf den Stadtteil St. Georg, die schnelle Erfassbarkeit und das merkbare persönliche Engagement der ‚Macher‘ machen den Charme dieser Stadtteilzeitung aus. Als Problem sehe ich bei einer Koppelung auch die Akzeptanz der Ausgabestellen – zu mindestens bzgl. der akzeptierten Verteilmengen. „Der lachende Drache“ mit eingelegter dicker HIZ ist ein massiver Brocken, den ich z. B. als Zeitschriftenhändler oder normaler Geschäfts-Inhaber ungern vor das käufliche Sortiment platzieren würde.

Einwohner: Initiative Brennerstraße gegen Straßenstrich und Freierkreisel

Auf der Seite Bürgerverein St. Georg – Brennerstraße geht es um ein Anliegen der Anwohner der Brennerstrasse. Die Initiative schreibt:

... meine Nachbar(Innen) und ich sind über den zunehmenden Straßenstrich und Drogenkonsum in unserer Straße sehr entsetzt. Auch die Brennerstraße ist Sperrgebiet. Nach der Eröffnung des sogenannten „Knochens“ am Hansaplatz hat sich wieder ein reger Freierkreisel eingespielt, der zu einer unerträglichen Belästigung für die Bewohner führt.

Die motorisierten Freier beachten natürlich die 30-iger Zone nicht. Das Kopfsteinpflaster und der Lärm der Junkies machen es fast unmöglich, Schlaf zu finden. Dies ist besonders natürlich für die Berufstätigen und die Kinder unzumutbar …

Der so genannte ‚Knochen‘ ist die offene Verbindung für den Verkehr über den Hansaplatz zurück zum Steindamm, wo über den Linksabbieger an der Danziger Straße der angesprochene Auto-Freier-Kreisel startet. Der Sinn dieser offenen Stelle ist die Gewährleistung der Zufahrt der Taxis zum Taxenstand am Hansaplatz und natürlich der Lieferverkehr für die Geschäfte am Hansaplatz. Dass die Möglichkeit dieses Kreisverkehrs die Straßen-Prostitution fördert, ist ein unbeabsichtigter Nebeneffekt.

Hier und auf der oben angegebenen Webseite des Bürgerverein gibt es den Link Email an die Intiative. Diesen Link anklicken und dann sollte sich eine vorbereitete Email mit dem Betreff „Ich/wir unterstützen die Initiative Brennerstraße gegen Straßenstrich und Freierkreisel!“ an den Bürgerverein öffnen. Man muss nur noch seine eigene Adresse angeben. Die gesammelten Emails werden im September der Stadtverwaltung übergeben.

Veröffentlicht am 9. Juli 2006 von Markus Merz

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