Bis zu 250 GB (Alt: kostenloser, Neu: 10$/Monat) Online Speicherplatz bei filedropper.com

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Filedropper.com – Einfache Backups online bis zu 250 GB maximal. Seriös?

Nachtrag 2.8.2009: Das erwähnte kostenlose Online Speicherplatz Angebot ist abgelaufen. Jetzt gibt es dort nur noch einen kostenlosen 7-Tage-Test und drei kostenpflichtige Angebote.

Ob das Angebot von filedropper.com seriös ist, das wird die Zukunft erweisen. Auf jeden Fall wird eine wirklich große Menge an Online Storage-/Backup-Kapazität von 100 GB bzw. 250 GB (s.u.) derzeit kostenlos versprochen. In Datenpaketen von maximal 5 GB je Upload kann Otto Normalverbraucher jedenfalls schon eine ganze Menge unterbringen.

Ein solcher Online Datenspeicher eignet sich für:

  • File Sharing: Man kann Daten online mit Fremden, Freunden und Bekannten teilen.
  • Backup: Die eigenen Daten können als Backup ausgelagert werden.
  • Storage: Dateien verfügbar machen. Die eingelagerten Daten sind online von jedem Internetanschluss aus abrufbar.

Kurzer Test von filedropper.com

Anmeldung

Die Anmeldung bei filedropper.com verspricht bei der sehr einfachen und nicht datenhungrigen Registrierung bis zum 30.1.2009 100 GB Speicherplatz online. Gerade eben, also am Abend des 2.2.2009, konnte ich mich problemlos anmelden und sofort, ohne jede weitere Bestätigung von z.B. meiner Emailadresse, loslegen. In der Administrationsoberfläche ist von einem Online Speicherplatz von 250 Gb, also Gigabit statt Gigabyte, die Rede: Storage: 0Mb / 250Gb. Nach dem Nachlesen anderer Berichte handelt es sich wohl um einen Schreibfehler, gemeint sind anscheinend tatsächlich volle 250 GB. Ebenfalls in der Administrationsoberfläche steht Paid Until: Jan 18th, 2038. Dieser kostenlose Premiumzugang gilt also als bis 2038 bezahlt, sofern der Anbieter filedropper.com nicht vorher Pleite geht. An anderen Stellen im Netz war von einem ‘lebenslangen’ Konto die Rede; evtl. kann die Software einfach keine größeren Jahreszahlen verarbeiten.

Dateien hochladen

Es gibt einen einzigen großen Knopf auf dem ‘Upload’ steht. Wenn man den Upload Button klickt, dann kommt man auf eine neue Seite, wo man in einer Flashbox durch erneutes Anklicken von ‘Upload’ eine Dateiauswahl öffnet, die es erlaubt eine Datei vom eigenen Rechner bzw. vom eigenen Netzwerk auszusuchen. Das Dateigrößenlimit liegt nach Angaben auf der Seite bei 5GB. Das Limit habe ich nicht getestet und auch keinen Verweis auf einen so großen Upload gefunden. Ich habe ein paar kleinere Dateien hoch geladen und das funktionierte einwandfrei.

Eine andere Möglichkeit Dateien auf den Server zu bekommen ist bei filedropper.com nicht verfügbar.

Handhabung der Dateien auf filedropper.com

Hinweis: Hoch geladene Dateien sind standardmäßig ‘public’, also öffentlich verfügbar! Eine alphabetisch indizierte Auflistung aller öffentlichen Dateien gibt es unter filedropper.com/allfiles.php. Erst nach dem Upload kann man die Zugriffsrechte einschränken. In der Zwischenzeit sind die Dateien potenziell frei verfügbar!

Sofort nach dem Upload erscheint eine Seite, die einen öffentlichen Link zu der hoch geladenen Datei anbietet und auch den fertigen HTML-Code, um den Download per Mausklick auf eine verlinkte Bilddatei über eine Webseite zu ermöglichen. Unten sieht man die Daten der hoch geladenen Datei.

Von der filedropper.com Administrationsoberfläche aus sieht man eine einfache Auflistung der Dateien. Nachdem man ein Häkchen in die Checkbox links vom Dateinamen gemacht hat, öffnet sich ein 3-Punktemenü am oberen Rand der Dateiliste. Man kann die ausgewählten Dateien:

  1. Per Email die Datei(en) als Downloadlink(s) verschicken.
    • Kritik: Etwas unglücklich beim Mailversand ist, dass der Username des Benutzers mitgeschickt wird. Wer die Veröffentlichung des Benutzernamens verhindern will, der muss also die Mail zuerst an sich selber schicken und danach bereinigt um den Benutzernamen weiter an den eigentlichen Empfänger.
  2. Die Datei(en) als ‘Private’ markieren, dann werden sie als nicht öffentlich markiert und bei einem Downloadwunsch erscheint “This file is private and only available to it’s owner!”. Die Datei ist also nur für den eingeloggten Besitzer verfügbar bzw. diejenigen, die die Nutzerdaten haben.
  3. Den Download der markierten Datei(en) mit einem Passwort schützen. Wenn man das tut, dann erscheint nach dem Klick auf ‘Download this file’ die zusätzliche Forderung “This file is password protected, please enter the password:”.

Bei jedem Dateidownload wird ein ‘Captcha’ abgefragt um sicherzustellen, dass es ein Download durch einen Menschen und nicht durch ein Programm ist. Filedroper.com eignet sich also nicht, um z.B. Bilder abzulegen, die auf einer Webseite angezeigt werden sollen.

Datenablage von filedropper.com

Die Daten liegen auf Servern des Webspace Anbieters hivelocity, von dem ich bis jetzt noch Nichts gehört habe, aber das muss Nichts heißen.

Was soll man von filedropper.com halten?

  • Ein derart großes kostenloses Online Datenspeicherangebot ist eigentlich zu gut um wahr zu sein. Wenn man die ansonsten dort geforderten Premiumpreise durchrechnet, dann kommt man bei voller Ausnutzung der 250 GB auf ein Geschenk in vierstelliger Dollarhöhe über die Laufzeit.
  • Eigene Daten muss man online verschlüsselt speichern! Man darf sich nicht auf Aussagen von welchem Anbieter auch immer verlassen. Punkt.
  • Sowohl Onlinespeicher als auch der damit verbundene Datenverkehr erzeugen Kosten. Selbst wenn der Anbieter filedropper.com und auch die den Onlinespeicher bereit stellende Firma, ehrlich, hochseriös und mit den besten Absichten handeln sollten, dann ist dennoch nicht ausgeschlossen dass das Angebot zu teuer wird oder die Firma einfach zu macht.
  • Das Angebot ist sehr rudimentär. Die Datenmenge ist zwar hoch, aber die Benutzeroberfläche ist sehr einfach und man hat keinerlei Möglichkeiten Ordner/Verzeichnisse zu synchronisieren und/oder Verbindungen z.B. per FTP aufzubauen. Da leisten andere Dienste (s.u. Links) deutlich mehr.

filedropper.com – Links und Lesezeichen

Weitere Storage- und Backuplinks

Auf delicious.com haben viele Leute im Laufe der Zeit einige Links zu beiden Themen angehäuft:

Veröffentlicht am 3. Februar 2009 von Markus Merz

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