Unwetterwarnung - Unwetterwarnungen im Internet

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Wolken bei Sturm in Hamburg Sankt Georg

Wo bekommt man Unwetterwarnungen im Internet?

Dank Internet kann auch der Laie rund um die Uhr auf aktuelle Wettermeldungen im Internet zugreifen. Deutschland-, Europa- und Weltweit sind die Wetterstationen von Profis und Amateuren vernetzt und vielfältig abrufbar. Eine übersichtliche Auswertung und auch eine qualifizierte Wettervorhersage ist schon nicht mehr ganz so einfach zu finden.

Dieser Artikel beschäftigt sich speziell mit den für Deutschland im Internet frei verfügbaren Unwetter-Warnmeldungen. Auch der Unwetter-Spezialfall Hochwasser wird im Absatz ‘Hochwasser – Aktuelle Hochwasserlage beim Hochwasserportal’ behandelt. Die aktuelle Wetterlage und Wettervorhersage für Hamburg wird am Ende gelistet.

Der Deutsche Wetterdienst DWD

Häufige Quelle ist der Deutsche Wetterdienst DWD, aber die Aufbereitung der Daten erfolgt höchst unterschiedlich. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) informiert laufend über die Warnsituation in Deutschland.

  • Tagesschau.de Unwetterwarnung – Auf einer übersichtlichen Deutschlandkarte bekommt man farblich aufgeschlüsselt a) eine grobe Übersicht der Unwetter-Gefahrenstufen und b) nach Klick auf den einzelnen Landkreis die jeweils gültige aktuelle Unwetter-Warnmeldung. In der Wochenvorhersage und dem Warnlagebericht für die nächsten 24 Stunden wird dargestellt, in welchen Regionen mit besonderen Ereignissen zu rechnen ist.
  • Auch bei sehr hohen Abrufzahlen ist die Übersichtsseite wettergefahren.de verfügbar. Diese Website www.wettergefahren.de stellt die DWD-Sicherheitswarnseite dar, auf die sowohl während technischer Wartungsarbeiten am System als auch im Fall extrem hoher Zugriffszahlen zugegriffen werden kann.
  • Das europaweite Warnsystem Meteoalarm wird in diesem Artikel vorgestellt: Europa, Wetter: Europas Wetterdaten und -Warnungen vernetzt – www.meteoalarm.eu stellt die wichtigsten Informationen zur Verfügung, um sich in Europa auf extreme Wettersituationen vorzubereiten.
  • wetterspiegel.de bietet sehr viele Wetterinformationen in verschiedensten grafischen Aufbereitungen. Sehr gut sind die örtlichen Regenradarbilder, die man mit weiteren Informationen überlagern (Temperatur, Wetter, Bewölkung, Blitze) und auch als Film abspielen kann.
    • Probleme: Die Webseite wetterspiegel.de hatte nach meiner Erfahrung während akuter Unwetter-Wetterlagen massive Schwankungen beim Abruf, bis hin zu Totalausfällen.

Der private Messnetzbetreiber Meteomedia

Meteomedia betreibt betreibt ein eigenes privates Wetterstationsmessnetz mit insgesamt rund 600 Wetterstationen. Dazu kommen die Messwerte aller nationalen Wetterdienste. Nach eigenen Angaben a) orientieren sich die Meteomedia Wetterstationen an den üblichen internationalen Standards der Wetterbeobachtung und b) stehen Meteomedia zusammengefasst in Deutschland und in der Schweiz rund 1.450 Wetterstationen zur Verfügung. Bekannt ist Meteomedia durch den omnipräsenten Geschäftsführer Jörg Kachelmann.

  • Die Webseite unwetterzentrale.de bietet einen farbkodierten Überblick über die Unwetterlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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Hochwasser – Aktuelle Hochwasserlage beim Hochwasserportal

Den Unwetter-Spezialfall Hochwasser deckt ein alle Bundesländer übergreifendes Hochwasserportal im Internet ab. Die rein auf Hochwasser-Informationen spezialisierte Seite Hochwasserzentralen.de bietet einen schnellen bundesweiten Überblick zur aktuellen Hochwasserlage mit folgenden Informationen. Leider verlässt man nach Klick auf Detailbereiche das gut aufbereitete Datenmaterial des Hochwasserportals und wird auf die völlig unterschiedlich aufgebauten Seiten der einzelnen Bundesländer weiter geleitet (Stand 1.2011).:

  • Hochwasser Landkarte: Sehr übersichtlich werden auf einer Karte die gerade herrschenden Pegelstände farbig angezeigt. Weitere Detailinformationen soll man nach Mausklick auf die jeweilige Landesfläche oder das Länderkürzel erhalten.
  • Hochwasser Einzelmeldungen: Eine tabellarische Übersicht listet die aktuelle Hochwasserlage in einzelnen Bundesländern. Schnell kann man die Daten zu Land, Pegel(n) mit Hochwasser, eine Kurzinformation und den Zeitpunkt der letzten Datenübermittlung erfassen.
  • Länder übergreifende Hochwasser-Informationen: Unter der Tabelle zur aktuellen Hochwasserlage gibt es noch Links zu Länder übergreifenden Hochwasser-Informationen für Bodensee-Anlieger, Bundeswasserstraßen, Nordsee-Küste, Ostsee-Küste, Rhein-Anlieger.
  • Nachbarländer Deutschlands: Ebenfalls anklickbar sind Links zu Hochwasser-Informationen der Nachbarländer Deutschlands.

Links und Lesezeichen zum Thema ‘Wetter’ und ‘Unwetter’

  • Weitere Artikel, die sich mit dem Thema ‘Wetter’ beschäftigen gibt es bei der Suche nach dem Stichwort Wetter
  • Die zeitlich eingeschränkte Google Nachrichtensuche ist etwas unübersichtlich, aber auch sehr aktuell: Unwetterwarnung – Nach Bedarf weiter einschränken
  • Die allgemeine Google Suche ist wertvoll, um schnell die relevantesten Informationsseiten zu finden: Unwetterwarnung – Nach Bedarf weiter einschränken

Live Webcams von Hamburg und St. Georg

Artikel mit Hamburg Webcam Bildern:

Das Hamburg Wetter mit Wettervorhersage

Webcam Live-Übertragung von der Außenalster

Die aktuellen Wetterdaten für Hamburg Innenstadt und ein wunderschönes Außenalster Livebild, von der Gurlittinsel in Hamburg St. Georg aus fotografiert und gemessen, gibt es beim Hamburger Segelclub HSC.

Wer sich im Windschatten aufhält, kann getrost noch ein paar 'gefühlte' Wärmegrade auf die an der Außenalster gemessene Temperatur drauf packen.

MSN: Wettervorhersage und Wetterdaten für Hamburg

  • Wetternachrichten
  • Das Wetter in Deutschland am 20. Juli 2017
    Die aktuelle Vorhersage am Donnerstag.
  • So heftig wütete das Unwetter in Deutschland
    Bei Unwettern in Deutschland ist mindestens ein Mensch ums Leben gekommen. Heftige Gewitter mit Starkregen, Sturmböen, Hagel und Blitzeinschlägen richteten am Mittwoch schwere Schäden an.
  • 95 Liter pro Quadratmeter - Starkregen war nirgendwo so heftig wie in Köln
    Überflutete Straßen, gestrichene Flüge, Stromausfälle und mehr als 900 Einsätze der Feuerwehr. Diese Bilanz zieht Köln nach dem Unwetter, das am Mittwoch und Donnerstag über NRW tobte. Das Gewitter, das in ganz Nordrhein-Westfalen zu Überflutungen führte, hat Köln besonders schwer getroffen. Mehr als 900 unwetterbedingte Einsätze verzeichnet die Kölner Feuerwehr seit Mittwoch um 16 Uhr. Um die große Zahl der Einsätze bewältigen zu können, wurde ...
  • Eine Tote: Unwetter im Westen und Süden Deutschlands
    Erst die Hitze, dann das Donnerwetter: Über dem Westen und Süden Deutschlands haben bis in den Mittwochabend hinein heftige Gewitter getobt. Allein in Köln rückte die Feuerwehr zu rund 550 Einsätzen aus. Straßen waren überflutet, Keller standen unter Wasser, im Flug- und Bahnverkehr kam es zu Verspätungen.
  • Musikfestival abgesagt - Unwetter treffen auch Süden und Norden Deutschlands
    Straßen stehen unter Wasser, Keller laufen voll, die Feuerwehr rückt fast im Minutentakt aus. Schwere Unwetter haben auch über Niedersachsen, Baden-Württemberg und Hessen gefegt. Ein schweres Unwetter hat in Niedersachsen zu zahlreichen Einsätzen der Feuerwehr geführt. In der Nacht entstanden nach Blitzeinschlägen in vielen Regionen mehrere Brände, wie Polizei und Feuerwehr am Donnerstagmorgen mitteilten. Im Landkreis Göttingen ...
  • Unwetter zieht über Norddeutschland: Straßen überflutet
    Sturm und Starkregen haben die Feuerwehren in Hamburg und Schleswig-Holstein in Atem gehalten. Besonders stark betroffen war die Stadt Marne im Kreis Dithmarschen. Die Feuerwehr rückte am Mittwochabend etwa 30 mal aus. Zahlreiche Straßen und Keller wurden überflutet, wie die Rettungsleitstelle West am Donnerstag mitteilte. Es hatte so viel geregnet, dass die Wassermassen nicht sofort abfließen konnten.
  • Blitzt es heute öfter als früher?
    Wie Gewitter gemessen werden und ob der Klimawandel Blitze befeuert. Von weitem kündigt sich erstes Donnergrollen an. Wolken türmen sich auf, der Himmel färbt sich bedrohlich dunkel. Am Horizont gehen vereinzelt Blitze nieder. Unwetter begleiten den Sommer schon immer. Dennoch erhärtet sich der Verdacht, dass sich Gewitter, sowohl in ihrem Ausmaß als auch in ihrer Häufigkeit, mehren. Grundsätzlich sind Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit ein optimaler Nährboden für Gewitter. Wenn feuchte, warme Luftmassen in große Höhen aufsteigen, bilden sich Wolken und in weiterer Folge Blitze. Selten, aber doch, könne es auch im Winter zu Gewittern kommen, sagt Georg Pestotnek von der Abteilung für Vorhersagemodelle der ZAMG. Häufiger würden Gewitter aber durch instabile Luftschichtungen auftreten. Entscheidend ist neben der Luftbeschaffenheit die Topografie. Der ideale Gewittermix: Feuchtgebiete grenzen an hohe Bergzüge. Darum blitzt es in Tropenregionen deutlich öfter als anderswo. Auch in Österreich seien laut Pestotnek nicht alle Regionen gleich betroffen. "Die Zentralalpen sind gewitterarm, während Kärnten und Steiermark an den Alpenrändern die Blitzstatistik anführen.‘‘ Was genau in einer Gewitterwolke vorgeht, ehe sich der Blitz entlädt, ist bis heute nicht gänzlich erforscht. Ein Blitz entsteht jedenfalls durch die elektrische Ladung in der Wolke. Noch schwieriger ist es, Gewitter vorherzusagen. Hat sich die Spannung bereits entladen, werden die Daten aber zuverlässig vom österreichische Blitzortungssystem ALDIS aufgezeichnet und an Wetterdienste sowie andere Abnehmer weitergegeben. Der Blitz erzeugt ein elektromagnetisches Feld, das sich vom Einschlagsort wellenförmig in alle Richtungen ausbreitet. Es gibt zwei gängige Methoden, Blitze zu orten: einerseits durch Bestimmung des Einfallswinkels (Magnetic Direction Finding) und andererseits mittels Zeitbestimmung des Eintreffens beim Sensor (Time of Arrival). Durch Kombination der beiden Informationen kann der Einschlagsort des Blitzes relativ genau berechnet werden. Rein gefühlsmäßig blitzt und donnert es immer öfter. Ein Blick auf die Statistik der vergangen zehn Jahre liefert jedoch kaum stichhaltige Informationen über Zu- oder Abnahme von Blitzen. "Ein eindeutiger Trend lässt sich nicht feststellen, weil die Schwankungen der vergangenen Jahre sehr groß sind. Trotzdem beobachten wir, dass sich die Atmosphäre immer mehr erwärmt. So gesehen besteht durchaus ein Zusammenhang zwischen Klimawandel und Unwettern‘‘, meint Pestotnek. Das deckt sich mit Untersuchungen des deutschen Klimatologen Stefan Rahmstorf, der herausgefunden haben will, dass durch die globale Erwärmung die Wetterlagen länger anhalten. Heißt: Gewitterlagen bleiben länger stationär als früher. Der Kieler Klimaforscher Mojib Latif wiederum rechnet vor, dass die durchschnittliche Temperatur seit 1881 um 1,4 Grad angestiegen ist. Ein Grad Erwärmung erlaube der Luft, sieben Prozent mehr Wasser aufzunehmen. Das sei zusätzlicher Treibstoff für schwere Gewitter. Vielleicht trügt der Eindruck, dass mit unserem Wetter etwas nicht stimmt, also doch nicht. Richtiges Verhalten bei Blitzen kann Leben retten Die Wucht, mit der ein Blitz auf den Boden trifft, ist enorm. Nach dem Einschlag breitet sich der Strom über den Boden in alle Richtungen aus. Auch in kilometerweiter Entfernung vom Einschlagsort ist Gefahr im Verzug. Durchschnittlich werden in Österreich pro Jahr zehn Personen von einem Blitz getroffen. Mit einfachen Maßnahmen kann man ein Gewitter aber meist unbeschadet überstehen. Wenn sich Blitze anbahnen, ist der wohl gefährlichste Ort der Badesee: Die gefährlichen Ströme werden vom Wasser über weite Entfernungen geleitet. Auch exponierte Orte wie hohe Berggipfel können schnell zum Verhängnis werden. Auf offenem Gelände ist es sinnvoll, Mulden aufzusuchen oder sich hinzuhocken. Die Füße sollte man eng beisammenhalten, um die sogenannte "Schrittspannung‘‘ zu vermeiden. Wer vom Blitz getroffen wird, hat immerhin gute Chancen, zu überleben. Oftmals fließt der Strom über die Körperoberfläche ab. Dabei können aber ernsthafte Folgeschäden entstehen. Nerven- und Muskellähmungen sind möglich, auch klagen Patienten über chronische Schmerzen. Ersthelfer müssen in jedem Fall schnell reagieren: Die hohe Spannung des Blitzes kann zu einem Atem-Kreislauf-Stillstand führen. In diesem Fall sollte man rasch mit Herzdruckmassage und Beatmung beginnen. Blitze sind lebensgefährlich. Mit dem richtigen Verhalten kann man die Gefahr aber minimieren.
  • Warum schlechtes Wetter in Deutschland ganz normal ist
    In den nächsten Tagen ziehen Unwetter über Deutschland, ab Montag sinken die Temperaturen auf 18 bis 23 Grad. Erleben wir gerade einen unnormalen Sommer? Nein, sagen Experten.
  • Schwülheißes Wetter und Gewitter ziehen heran
    Nach einem sommerlich-heißen Wochenstart klettern die Temperaturen am Mittwoch nochmals nach oben. Mit der Hitze steigt das Gewitterrisiko im Südwesten.
[BBC: Wetter-Nachrichten (Error): Sorry, keine aktuellen Wetter Nachrichten gefunden.]

Falls hier drüber nichts erscheint...

Die Quellen (per RSS abonnierbare Wetterdaten von Hamburg)

Foto aus dem Artikel Hamburg, St. Georg: Herrlicher Sturm über der Außenalster – 5 Fotos

Veröffentlicht am 8. August 2008 von Markus Merz

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