Hamburg, St. Georg: Abriss der Mauer am Hansaplatz
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Am 27.11.2007 fiel die Mauer um den Hansaplatz

Symbolträchtig den Mauerspecht spielend, zerschlug Markus Schreiber einen Teil der Mauer um den Hansaplatz mit dem Vorschlaghammer.
Die Kettensäge und der große Bagger hatten bereits quantitativ größere Tatsachen geschaffen. Warum eine Baumreihe von fünf Bäumen, die überhaupt nichts mit der Mauer um den Hansaplatz zu tun haben, ebenfalls gefällt wurden, konnte auf die Schnelle nicht geklärt werden.
Umgestaltung des Hansaplatzes
Der Abriss der Mauer um den Hansaplatz steht im Zusammenhang mit einer geplanten größeren Umgestaltung des Hansaplatzes.
“Nach der erfolgreichen 2. Planungswerkstatt vom 14.09.2007 wurden durch den Stadtteilbeirat am 30.10.2007 als vorgezogene Maßnahmen der Abbruches der Mauer auf dem Hansaplatz, sowie der Anpassung des Baumbestandes beschlossen.”
Quelle: Aus der Info zu den Terminen der öffentlichen Planungswerkstatt zur Gestaltung des Hansaplatzes im Entwicklungsquartier St. Georg-Mitte.
Den Abriss der Mauer und die Baumfällungen hatte die Bezirksversammlung Mitte am 20. November einstimmig beschlossen. Zuvor hatte sich der Stadtteilbeirat St. Georg-Mitte dafür ausgesprochen. Bereits am 19. November hatten sich Abgeordnete der Bezirksversammlung, Vertreter der Polizei und des Bezirksamtes bei einem Ortstermin über die geplanten “Sofortmaßnahmen” informiert.
Bezirksamtsleiter Markus Schreiber hat aber noch weitere Pläne für den Hansaplatz: “Wir wollen hier einen Wochenmarkt etablieren und im Sommer diesen Ort für Gastronomie nutzen.”
Quelle: ‘Zurückeroberung’ des Hansaplatzes (Hamburger Abendblatt 27.11.2007)
- Abendblatt 28.11.2007: St. Georg Bezirksamtsleiter begann mit Abriss der Mauer. Schreiber: Anfang für neuen Hansaplatz ist gemacht
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neugestaltung der hansaplatzes? gerne! vertreibung der alkis und drogis? ja,bitte! Aber warum dafür bäume fallen müssen und eine mauer in einem medienwirksamen aktionismus abgerissen wird, um sie dann doch später in form von “sitzbänken” und “kuben aus granit” (lt. architektenbüro kosemund+putz) wieder aufzubauen, bleibt mir ein rätzel. aber das eigentliche problem sind nicht mehr die drogis, sondern die nutten und der damit verbundene menschenhandel. naja, in zukunft, werden alle egal ob alkis, drogis, nutten oder zuhälter auf schönen neugestalteten “sitzmöbel” a lá kosemund+putzer sitzen, nur nicht die st.-georgianer!
stefan schinkel | 3. Dezember 2007 | Direktlink
