Internet, Medien: Der eigene Nachrichtenkiosk

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Symbol für RSS Feeds

Externe Nachrichtenquellen von Sankt-Georg.Info jetzt allgemein zugänglich

Woher kommen eigentlich die Ideen für neue Artikel auf Sankt-Georg.Info, über die man nicht gerade beim Spazierengehen im Stadtteil stolpert? Seit mehreren Jahren verwende ich das Internet als topaktuelles Nachrichtenmedium und lasse mich aus mehreren hundert Quellen mit frischen Nachrichten versorgen. Diese Nachrichtenflut kann natürlich kein Mensch im Browser aufrufen, lesen und dann auch noch sinnvoll von Hand aufbereiten. Man braucht also ein Netz, das aus diesem Nachrichtenfluss die passenden Fische heraus fängt.

Ich habe einfach mal ein praktisches Beispiel geschaffen, das vielleicht auch viele andere Leser interessieren wird. Es gibt ab sofort den Nachrichtenkiosk Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten. Zuvor ein paar generelle Informationen zum Thema Nachrichtenbeschaffung.

News.Sankt-Georg.Info – Eingesammelte externe Nachrichten

Auf die Grafik hier drunter klicken, um den RSS Feed der eingesammelten externen Nachrichten zu sehen.

News.Sankt-Georg.Info - Empfohlene Nachrichten

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Nachrichten liefern lassen statt selbst abholen

Viele Nachrichtenseiten, Suchmaschinen und andere Webseiten im Internet bieten ihre Informationen mundgerecht dar. Man muss sie sich nur liefern lassen. Das Zauberwort heißt RSS – Das bedeutet „Really Simple Syndication“ und auf Deutsch dann „wirklich einfache Verteilung“. Aber diese Informationen kommen nicht wie z.B. ein Telefax einfach so hereingeflattert, sondern sind computergerecht aufbereitet, eine Art Nachrichten-Lochkarte oder -Karteikarte. Man könnte diese Daten direkt lesen, weil es zum größten Teil einfacher Text ist, aber viel schöner ist es, sich diese Daten hübsch formatiert und sortiert anzuschauen. Dafür gibt es Programme, die heißen RSS Reader, und diese Programme stellen dem Leser das persönliche Nachrichtenbulletin zusammen, ohne dass der Nachrichtenkonsument die entsprechenden Nachrichtenseiten alle persönlich auf Neuigkeiten untersuchen muss.

Ich verwende auf meinem Computer dafür eine sehr leistungsfähige Software namens BlogBridge. Die Grundversion ist kostenlos, erweiterte Versionen kosten ein wenig Geld (Details).

Nachrichten filtern lassen statt selber lesen

Durch den RSS Reader fließt also dieser ‚River of News‘. Jetzt gilt es das Netz zu knüpfen, das die persönlich gewünschten Nachrichten aus diesem schnell unüberschaubaren Nachrichtenstrom heraus fischt. Die meisten RSS Reader bieten dafür eine Suchfunktion oder auch vorgebbare Stichwortfilter und im Falle von BlogBridge so genannte ‚smart feeds‘. Diese klugen RSS Feeds definiert man einmal und danach filtern sie die abonnierten RSS Feeds nach den vorgegebenen Kriterien oder holen auch zu vorgegebenen Kriterien bei externen Quellen (z.B. Google Nachrichten) die zutreffenden RSS Feeds ab. Die Originalquellen, also die abonnierten RSS Feeds, braucht man danach fast nicht mehr anzuschauen. Sie werden regelmäßig abgeholt, gefiltert und die interessanten Artikel werden in den ‚smart feeds‘ automatisch bereit gestellt.

Praktischerweise räumt sich dieses System von ganz alleine auf. Nach einer bestimmten Verweildauer oder nach einer maximalen Anzahl von Artikeln im jeweiligen RSS Feed werden die ältesten Nachrichten entsorgt. Man hat also immer nur einen kurzen überschaubaren Abschnitt des Nachrichtenflusses im Blick. Will man mehr, dann bemüht man die Suchmaschinen. Natürlich kann man in einem guten RSS Reader besonders wertvolle Artikel so markieren, dass sie nicht gelöscht werden.

Den persönlichen Nachrichtenkiosk eröffnen

Bis jetzt ging es immer nur um die persönliche Nutzung der bereit gestellten Nachrichten in RSS Feeds. Deutlich schwieriger wird die Lage, wenn man diese öffentlich verfügbaren Nachrichten erneut öffentlich machen möchte. Manch einer denkt sich jetzt vielleicht „Oh toll, dann kann ich also kostenlos meine eigene Online Zeitung zusammenstellen und damit berühmt oder reich werden“. Das geht natürlich nicht! Abgesehen vom Urheberrecht und anderen komplexen Lizenzfragen wird es auch überhaupt nicht gerne gesehen, wenn man einfach so fremde Inhalte unter eigenem Namen veröffentlicht (Ein Fall: Gut geklaut ist schlecht gebloggt, Das Gegenteil von Kreativität).

Es ist wie bei einem Nachrichtenkiosk. Dort darf man sich gerne die tollen Titelblätter ansehen und auch ein wenig blättern, aber den vollen Inhalt soll man sich bitte erst nach einem kurzen Aufenthalt an der Kasse zu Gemüte führen. Übertragen auf den persönlichen Nachrichtenkiosk im Internet bedeutet das:

  • Keine vollständigen Inhalte erneut veröffentlichen. Überschrift und kurze Zusammenfassung ist OK und dient der Werbung für das Original.
  • Quellennennung ist notwendig. Woher kommt die Information?
  • Zur Originalquelle muss verlinkt werden! Der Link ist die Währung im Internet. Ohne Quellenverlinkung, wie das übrigens die meisten klassischen Medien online machen, raubt man dem Originalautor die wichtigste Anerkennung, die es im Internet gibt – die Anerkennung durch Vernetzung.
  • Man sollte einen Mehrwert bieten! Einen kompletten Artikel zu zitieren und einfach nur als eigene Leistung „Toll!“ darunter zu schreiben reicht nicht!

Mit selbst erstellten Texten und Fotos kann man natürlich meistens machen, was man möchte.

Das neue Nachrichtenportal von Sankt-Georg.Info

Für eine Webseite, die sich ‚Hamburg St. Georg Informationen‘ schimpft, ist es eigentlich nahe liegend Internetquellen, die inhaltlich (und technisch!) passen, in einem Nachrichtenkiosk zu versammeln und dort bereit zu stellen. Da ich außerdem diverse andere Dienste nutze, die z.B. meine Fotos bei Flickr oder meine Lesezeichen u.a. bei del.icio.us verwalten, kommen diese als so eine Art Miniblog mit dazu. Zur Abrundung gibt es noch ein paar Schlagzeilenlieferanten und Pressemitteilungen.

Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten

Voilá, Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten ist geboren und online. Wie immer bei solchen (meinen) Internetprojekten ist dieses Nachrichtenportal eine höchst lebendige Angelegenheit, die als Online-Baby, manche sagen Betaversion dazu, auf die Menschheit losgelassen wird. Das Design bleibt zweckmäßig und wird nicht stärker an klassische Sankt-Georg.Info angepasst. Update: Die automatische Aktualisierung wurde aktiviert.

Selbstverständlich mit RSS Feed Rundumversorgung

Was ich extrem gut finde: Alle Seiten sind ebenfalls wiederum als RSS Feed abrufbar! Wer mag, kann sich also wieder problemlos persönlich bei Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten bedienen. Für die erneute Veröffentlichung gilt das bereits oben gesagte! Auch für den Abruf von RSS Feeds gibt es eine Benimmregel: Alle 60 Minuten ist OK, häufiger wird nicht so gerne gesehen, weil das den Server belastet und die Traffic-Kosten in die Höhe treibt. Es macht bei ‚Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten‘ außerdem relativ wenig Sinn, weil ich die RSS Feeds auf dem Server auch nicht häufiger aktualisieren werde. Wer es schneller möchte, der soll sich bitte die Originalfeeds holen und sich mit den Anbietern auseinander setzen – Die sperren allerdings auch gerne mal automatisch den Abruf bei einer zu hohen Frequenz!

Die Struktur von ‚Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten‘

Der Nachrichtenkiosk läuft eigenständig und außerhalb der eigentlich für Sankt-Georg.Info verwendeten Struktur in einer eigenen Subdomäne ‚news.sankt-georg.info‘. Ein Klick auf Nachrichten bringt einen also immer zur Nachrichtenkiosk Startseite. Oben im Menü findet man einen Link zum Impressum und zur eigentlichen Sankt-Georg.Info Startseite.

Die verwendeten Nachrichtenquellen sind in (derzeit) neun Ordnern abgelegt.

  • Nachrichten
  • Hamburg St. Georg
  • Wetter
  • Computer
  • Markus Merz
  • Videos
  • Interna
  • Stellenangebote Hamburg

Zusätzlich werden die Quellen in Kategorien thematisch geordnet und wo möglich erhalten die einzelnen Artikel automatisch Stichworte (z.B. bei den Markierungen genannt. Das Verschlagwortungssystem hat ein paar Macken, alternativ kann die Suche empfohlen werden.

Sie wollen auch hier rein?

Wer gerne mit in den Nachrichtenkiosk aufgenommen werden möchte, der soll sich doch bitte einfach mit mir in Verbindung setzen. Ich werde mir das Angebot und den RSS Feed ansehen und wenn es inhaltlich und technisch passt gern mit in Sankt-Georg.Info – Externe Nachrichten aufnehmen.

Auch Tipps von Lesern, was noch gut passen würde, nehme ich gerne entgegen. Dasselbe gilt auch für Kritik!

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Veröffentlicht am 9. Mai 2007 von Markus Merz

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