Google, Karten: Google Maps jetzt als 'Meine Karten'

Amazon: Bestseller , Preis-Hits , Suche nach Weltkarte

Total einfach persönliche Karten bei Google Maps anlegen

Ein neues Feature bei Google Maps wurde Anfang April 2007 recht leise bei Google Maps freigeschaltet und erreicht dennoch hohe Aufmerksamkeit: “Google Meine Karten” (im Original “Google My Maps”) erlaubt es ganz individuelle persönliche Karten (Besser: Kartenpunkte, placemarks) anzulegen.

Ich bin über “Meine Karten” auch erst per Zufall gestolpert und bin begeistert, wie einfach die Handhabung ist. Man kann Punkte, Flächen und Linien in eine Karte setzen und diese placemarks mit einer Beschreibung und einem Symbol versehen. Aus Sicht eines Webseiten-Betreibers gibt es auch Negatives, aber das lassen wir erst mal nonchalant unter den Tisch fallen (s.u.).

Man sieht also auf der persönlichen Google Karte links eine Liste von Einträgen und rechts die eigentliche “Meine Karte” mit einem bunten Sammelsurium von Symbolen. Ich habe einfach mal ein paar Artikel von Sankt-Georg.Info genommen und in der persönlichen Google Karte verewigt. Diese “Meine Karte” (man kann mehrere haben) ist auf ‘öffentlich’ gesetzt, d.h. jeder, der den Link kennt, kann sie sich ansehen.

Bei einigen Markierungen habe ich auch kleine Fotos von Flickr eingebunden (z.B. beim Hotel Atlantic, AK St. Georg, Ciu’s Cocktailbar, Hansaplatz, …). Für den Verweis auf die Bunte Lange Reihe habe ich eine Form benutzt, um den Hauptteil der Langen Reihe zu markieren.

Wofür man diese Karten übrigens superleicht verwenden kann, sind die klassischen “Wie komme ich dahin?” Fragen. Kurz eine neue Karte anlegen, Weg einzeichnen und Karten-URL an Empfänger versenden (Beispiel: Walk this Way!). Selbst “Wo bist Du gerade?” Fragen dürften sich mit Internet fähigen Handies flott lösen lassen (ungetestet!).

Die Google Ankündigung auf dem Google Blog

Map-making: So easy a caveman could do it

Thursday, April 05, 2007

Posted by Jess Lee, Product Manager, Google Maps

Humans have been making maps since the Stone Age. In fact, map-making predates written language by several millenia. Nowadays, people make maps online using tools like the Google Maps API – but using an API isn’t as easy as scribbling on a cave wall.

That’s why we’re announcing My Maps, a new feature that makes it quick and easy to create your own custom Google Maps just by pointing and clicking. You can add placemarks, draw lines and shapes, and embed text, photos and videos – all using a simple drag and drop interface. Your map automatically gets a public URL that you can share with your friends and family, or you can also publish your map for inclusion in Google Maps search results. We’ll continue to show organic local search results with red pushpins; user-generated results will have blue pushpins. The user-created results include KML as well as maps made through My Maps. (…)

Quelle: Google Blog

Artikel über Google Meine Karten / My Maps

Andere haben Google Meine Karten / My Maps bereits umfassend beschrieben und auch die Google Hilfe zum Thema Google Maps – Karten à la carte bietet einen sehr guten Überblick über das Thema: “Mit Google Maps können Sie personalisierte, benutzerdefinierte Karten erstellen und mit Kommentaren versehen. …”

Ein paar Auszüge aus und Links zu verschiedenen Quellen:

My Maps – Placemarksammlungen mit Google Maps erstellen

(5. April 2007 – Google Maps) Wie heute früh schon kurz berichtet gibt es bei den Google Maps jetzt die Möglichkeit Placemark-Sammlungen direkt im Browser zusammen zu stellen und diese für andere zugänglich zu machen. Dabei können neben Placemarks auch Linien und Polygone in beliebig vielen “Maps” erstellt werden. Der KML-Export für Google Earth macht die ganze Sache dann perfekt.

Quelle: GoogleWatchBlog

»My Maps«: Private Karten erstellen mit Google

(…) Mit dem Werkzeug lässt sich zum Beispiel die Wegbeschreibung zur eigenen Party oder die genaue Strecke einer gemeinsamen Fahrradtour auf einer Karte markieren. Über vier kleine Buttons kann der Nutzer einen bestimmten Ort auf der Karte kennzeichnen, Wege mit einem Linienwerkzeug zeichnen sowie Texte, Fotos und Videos hinzufügen. Die Karten können anschließend durch die Suchfunktion von Google Maps anderen zugänglich gemacht werden.

Quelle: tlz.de / dpa

Google My Maps Mania!

After the launch of “My Maps” on Google Maps (A Google tool which lets ANYONE create a Google Maps mashup in minutes) the web and blogosphere is abuzz with video, news, posts, and best of all new maps created by people using My Maps! :) (…)

Here is a list of My Maps created by Googlers (Google employees) from all over the world when the new feature was released internally before the public launch. Google Maps product manager Jess Lee cites these examples in her post announcing My Maps on the Official Google Blog:

Im Artikel folgt eine Liste mit Beispielen.

Quelle: Google Maps Mania

Heise.de gewohnt nüchtern

Kurz und knapp: Google Maps wird persönlich

Spiegel online: Ich zeig euch meine Welt

Google Maps ganz persönlich

Und plötzlich sieht die Erde anders aus: Bei Google Maps darf künftig jeder seinen eigenen Weltatlas basteln. Das legendäre Angebot bekommt Web-2.0-Funktionen – und die Öffentlichkeit intime Einblicke ins Privatleben der Nutzer. (…)

In der Summe fügt Google seinem klassischen Online-Atlas ein neues interaktives Element hinzu. Für die Allgemeinheit freigeschaltete Mashup-Karten sollen künftig in der linken Suchspalte von Google Maps erscheinen. Auf diese Weise nutzt das Suchmaschinenunternehmen auf geschickte Weise und in typischer Web-2.0-Manier, die Kreativität seiner Anwender, um sein Produkt attraktiver zu machen, ohne selbst in die Erstellung neuer Inhalte investieren zu müssen.

Quelle: Spiegel.de

Alternativen zu Google Meine Karten / My Maps

Frage: Gibt es vergleichbare und ebenso kostenfreie Lösungen von anderen Anbietern?

Antwort: Wenn es nur darum geht, seine eigenen Karten auf einfache Weise zu erstellen, dann ja die gibt es.

www.openstreetmap.org

Funktioniert größtenteils damit, dass man mit einem GPS Gerät seine abgelaufenen Tracks aufnimmt und daraus Kartenmaterial erstellt, welches anschließend für alle frei zugänglich und frei nutzbar ist.

Quelle (leicht editiert): forum.golem.de

Suchmaschine für Google Meine Karten / My Maps: Ongopongo

Ongopongo.com (Nein, es sind keine Fragen zum Namen erlaubt…) ist eine dieser unglaublich schnellen Internet-Anwendungen, die gar nicht erst “Ups” sagen, sondern gleich eine Webanwendung ins Netz stellen. Man kann dort gefundene Google Meine Karten / My Maps oder auch x-beliebig andere Karten eintragen und bewerten. Klaro, dass ‘wir’ auch bereits dort vertreten sind.

Schick, man kann sogar seine Karte einbinden. Ongopongo – Embed Google My Maps in Your Blog or Website

Weitere Beispiele von Ongopongo.com

Und Einiges mehr …

Negatives über Google Meine Karten / My Maps

Meine Anmerkungen und aus verschiedenen Kommentaren im Internet zu Google Meine Karten / My Maps:

  • Keine Möglichkeit zu einzelnen Einträgen zu verlinken. Das ist super negativ für z.B. Webmaster und Blogger.
  • Kein KML-Import – Problem: Ich hab schon maps in GoogleEarth erstellt und will die nicht wieder (viel Arbeit!!) neu erstellen…
  • Now only if there was a way to take the end result and EMBED it into a blog. Not link to it, but embed it.
    • Man kann die Karte also anscheinend nicht einfach in die eigene Webseite integrieren.
    • Update: Die Google Maps API (Programmierschnittstelle) biete anscheinend mittlerweile Möglichkeiten die eigene Karte einbettbar zu machen. Wer das nicht selber programmieren möchte, der sollte sich das Werkzeug Ongopongo – Embed Google My Maps in Your Blog or Website ansehen.
  • It’s just about useless for anyone who has more than 50 markers, because only 50 markers are shown at a time . What’s worse, if you search for a town on the map (say, if you’re looking for nearby campgrounds on your 200-campground list), the marker of a nearby site won’t show up UNLESS it’s among the first 50 markers. That limits the utility of My Maps, sorry to say.
    • Google Meine Karten / My Maps zeigt also auf einer persönlichen Karte maximal 50 Einträge an und verteilt weitere Einträge auf eine andere Seite. Das dient natürlich nicht gerade der Übersicht.
  • Keine Sortierung nach den Symbolen möglich. Wer also nur Punkte mit dem ‘Hotelbett’ oder dem ‘Cocktailglas’ sehen möchte, der kann das derzeit nicht.
  • It would be really nice too if the API had a way to create a ‘Save to My Maps’ link, as a convenient way to bookmark interesting places you find in different mashups.
    • Wer sich bei Google Maps herum treibt bzw. bei den so genannten Mashups (Google Maps kombiniert mit anderen Diensten oder Daten), der wünscht sich bestimmt ab und zu gefundene Punkte in seine persönliche Karte einfach zu übernehmen. Dieses Lesezeichen ablegen geht wohl nicht.
    • Update: Das geht mittlerweile. Man muss a) angemeldet sein und b) schon eine eigen Karte erstellt haben.
  • Kleinkram, aber störend: Keine Anzeige des Titels beim Überfahren einer Marke mit der Maus.
Veröffentlicht am 12. April 2007 von Markus Merz

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