Hamburg, Virtuell: Hamburg in 3D bei Google Earth

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Google Earth und Hamburg@work liefern (endlich) 3D Bilder von Hamburg

Google Earth ist das Satellitenfoto Programm von Google. Städte gibt es also meistens als einfache Draufsicht, entweder als Straßenkarte, als Satellitenbild oder mit diversen auswählbaren Informationen gemischt. Hamburg wird als erste Stadt weltweit als 3D-Modell (s.u.) in das Programm integriert – inklusive der Häuserfassaden. Das Wort “in” ist in diesem Fall wörtlich zu nehmen weil Berlin in 3D Hamburg in 3D schon überholt, hat, weil sie einen externen Server für die Daten verwenden.

Inhalt dieses Artikels

  • Link: Berlin schneller als Hamburg in 3D bei Google Earth
  • Wann kommt Google Earth mit Hamburg in 3D?
  • Wie funktioniert Hamburg 3D und Google Earth?
  • Google Earth Installation
  • Die einfache Tastatur-Bedienung von Google Earth
  • Spiegel Online zu Hamburg in 3D
  • Kritische Aspekte über Hamburg in 3D (z.B. bei Google Earth)

Dieser Artikel ist ‘lebendig’, d.h. dass neue Aspekte und Ereignisse nachgepflegt werden.

Google Earth ist im Google Pack enthalten! (Google Pack ist nur für Windows XP/Vista verfügbar, s.u.)

Berlin schneller als Hamburg in 3D bei Google Earth

Zum ganzen Artikel: Berlin in 3D

Wann kommt Google Earth mit Hamburg in 3D?

WOW! Es ist der 5.9.2007 und ich lade zum Zeitvertreib Google Earth und erinnere mich dunkel daran, dass HH irgendwann in 3D zu sehen sein sollte (s.u.). Und jetzt baut sich hier auf einmal langsam die Hamburger Innenstadt in halbwegs anständiger Pracht in 3D auf.

Von St. Georg wird leider sehr wenig in 3D angezeigt. Vielleicht kommt da irgendwann noch mehr.

Surftipp: dematz.de, nil.de, Benson & Hedges

Während man noch auf Hamburg 3D in Google Earth warten muss, kann man sich Hamburg als super gemachten touristischen Science Fiction Flash Comicfilm bei der Werbeagentur de Matz anschauen. Einfach mal im Schaufenster auf das kleine gelbe Flugzeug klicken! De Matz ist die Werbeagentur von Manfred Zimmer, der u.A. die Flash Homepage von Nil.de und Benson & Hedges (Referenz Präsentation) kreativ betreut hat. Sehenswerter Spielkram, auch für Nichtraucher!

Sankt-Georg.Info Artikel in Google Earth

Warten auf Hamburg in 3D – Status

5.7.2007: Nix zu sehen. Wir erinnern uns beiläufig an die erste Version dieses Artikels im Februar… 8.6.2007: Ich habe mal das Wörtchen ‘irgendwann’ sinnvoll in die Überschrift integriert 15.5.2007: Nö, passt schon. Wer braucht schon Hamburg in 3D? 15.4.2007: Immer noch nichts… 5.4.2007: Während der Erstellung des Absatzes “Wie funktioniert Hamburg 3D und Google Earth?” (s.u.) noch einmal schnell nachgesehen. Noch nix Neues.

3.4.2007: Ein wenig mehr Inhalt, aber anscheinend alles von ‘privat’, ist sichtbar. Auf vielen 3D Gebäuden entdeckt man, nicht ganz realitätsgetreu, eine Email-Signatur des Modellierers. Da will sich wohl jemand für ein neues Geschäftsfeld profilieren!?

  • Hamburg 3D Modelle von 3DHH

Sehr hübsch in 3D kommt der Hamburger Fernsehturm beim Darüber-Hinwegfliegen.

Tipp: Das Wenige an Hamburg in 3D, was bereits verfügbar ist, das findet man am besten, wenn man den Blickwinkel kippt. Das geht, indem man die waagerechte Leiste oben rechts in Google Earth nach rechts zieht.

16.3.2007: Als Vorab-Häppchen-Lieferant kann die folgende Webseite dienen: Hamburg in 3D bei Google Earth

Dort gibt es immerhin fünf große Bilddateien für die Pressearbeit des Projekts:

13.3.2007: Einsam und allein auf weiter Flur steht, vom Rathausmarkt Hamburg Richtung Norden gesehen, am Übergang zwischen Binnenalster und Außenalster das Finnlandhaus als erstes 3D Gebäude an der Hamburger Binnenalster herum. Wann der Rest von Hamburg Innenstadt in Google Earth in 3D erscheint ist weiterhin offen. Auf die Anfrage per Mail vor knapp einem Monat erfolgte keine Antwort …

The “Finnlandhaus” in Hamburg was build in 1966 based on plans of the architects Hentrich und Petschnigg. The building is placed between the two waters named “Binnenalster” and “Außenalster”. The main user is the consulate general of Finland.

Quelle: Die Beschreibung in Google Earth zum 3D Finnlandhaus

  • Am rechten/östlichen Rand der Außenalster kann man ein recht rudimentäres Modell vom Literaturhaus entdecken.
  • Wenn man sich am Rathausmarkt umdreht (Norden nach unten), dann sieht man auch das Spiegel Gebäude und das benachbarte ehemalige IBM-Hochhaus als texturierte 3D Modelle.
  • Auch ein Teil der Speicherstadt, genauer der Teil mit dem Miniatur-Wunderland, ist bereits in 3D verfügbar.

9.2.2007: Gerade eben noch einmal getestet. Google Earth Version 4 mit Hamburg in 3D ist noch nicht online. Ein genauer Termin für Hamburg in 3D ist mir nicht bekannt. Abwarten … Anfrage per Mail ist unterwegs …

Wie funktioniert Hamburg 3D und Google Earth?

Wer die Frage ein wenig technischer beantwortet haben möchte, der wendet sich an das Google Earth Benutzerhandbuch und dort in die Ecke Mit Bild-Overlays und 3D-Modellen arbeiten.

Wer Google Earth nicht kennt, der kann sich bei Google ein paar Einführungsvideos anschauen.

Google Earth Installation

Wer Google Earth installieren und benutzen will, der folge folgendem Weg:

Google Pack mit Google Earth 4 herunterladen

Hinter dem Download-Link zum Google Pack finden Sie eine Infoseite, welche Programme außer Google Earth in diesem kostenlosen Software Sammelpaket enthalten ist.

Google Earth ist im Google Pack enthalten!

  • Das kostenlose Software Programmpaket Google Pack ist nur für Windows XP/Vista verfügbar. Für andere Betriebssysteme bitte auf der Google Earth Homepage nachsehen.
  • Google Earth gibt es für Apple Macintosh, PC oder Linux.
  • Google Earth ist eine 3D-Anwendung für Breitbandanschlüsse, die nicht auf allen Computern lauffähig ist: Auf über 4 Jahre alten Desktop-Computern und auf über 2 Jahre alten Notebooks läuft das Programm möglicherweise nicht.
  1. Google Earth 4 installieren. Zur Installation benötigen Sie Administratorrechte!
  2. Google Earth starten. Google Earth läuft einwandfrei mit eingeschränkten Benutzerrechten.
  3. In Google Earth gibt es links unten bei ‘Ebenen’ einen Punkt “3D Gebäude”. Den muss man aktivieren, um überhaupt zu einer Ansicht 3D-Daten angezeigt zu bekommen.
    • Weitere 3D Galerien erreicht man z.B. hier: Ihre Welt in 3D
    • Manche 3D Anbieter (z.B. die Stadt Berlin) haben die nötigen 3D-Daten und Bilder auf ihren eigenen Rechnern. Da muss man nach suchen bzw. drüber stolpern.
  4. Oben links bei ‘Anfliegen’ gibt man “Hamburg Rathausmarkt” ein und klickt auf die Lupe. Nach einer kurzen Bedenkzeit ‘fliegt’ Google Earth dann “Rathausmarkt, 20095 Altstadt, Hamburg” an und bleibt in 1000 Meter Höhe stehen.

Jetzt geht man runter auf ca. 150 bis 200 Meter und neigt das Google Earth Bild mit dem Schieberegler oben rechts so, dass man den Horizont zu Gesicht bekommt. Heute (5.4.2007) stehen vor Einem einsam und allein das Finnlandhaus und das CCH in der Innenstadt herum.

Die einfache Tastatur-Bedienung von Google Earth

Zum effektiven Bewegen in Google Earth braucht man ein paar Tastenkombinationen. Einfach mal verschiedene Kombinationen ausprobieren.

  • Cursor links, rechts, hoch, runter: Auf gleicher Höhe bewegen
  • Shift + Cursor links, rechts, hoch, runter: Auf gleicher Höhe drehen
  • Strg + Cursor rauf, runter: Zoom bzw. Höhhe ändern
  • Bild hoch, runter: Neigung/Kippwinkel einstellen

Nachlesen: Im Menü ‘Hilfe’ gibt es den Punkt ‘Tastenkombinationen’, der im Browser die Seite Bedienung über die Tastatur im Google Earth Nutzerhandbuch öffnet.

Spiegel Online zu Hamburg in 3D

(…) Das populäre 3D-Programm (Google Earth d. Red.), das virtuelle Flüge über unseren Planeten erlaubt, wird in wenigen Tagen um Hunderte Modelle von Gebäuden aus der Hamburger Innenstadt erweitert. Es handle sich um eine Weltpremiere, sagte Google-Sprecher Stefan Keuchel bei der Vorstellung des Projekts heute Mittag in der Hansestadt. “Mit den Texturen auf den Fassaden ist Hamburg weltweit die erste Stadt, die in dieser Detailtreue zu sehen ist.” Hamburg 3D solle in wenigen Tagen oder Wochen online gehen. (…)

Zum Aufwand und den Kosten:

(…) Initiiert wurde das Projekt nicht von Google, sondern von der Initiative Hamburg@work, die von Stadt und Privatwirtschaft getragen wird. Google-Sprecher Keuchel sagte, Hamburg sei auf ihn zugekommen und habe das Projekt vorgeschlagen: “Wir waren sofort Feuer und Flamme”.

Die dreidimensionalen Gebäudedaten lagen in der zuständigen Behörde, dem Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung, bereits vor. Die auf virtuelle Stadtmodelle spezialisierte Cybercity AG aus der Schweiz musste dann aus etwa 1000 Schrägaufnahmen, die von einem Flugzeug aus ungefähr 500 Meter Höhe geschossen worden waren, die Fassaden der Gebäude extrahieren, auf die 3D-Objekte kleben und in das spezielle Google-Earth-Format exportieren.

Google hat übrigens keinen Cent für Hamburg 3D bezahlt. Die nach Aussagen von Hamburg@work-Chef Uwe Jens Neumann “nur geringfügigen Kosten” teilten sich Cybercity und der Landesbetrieb für Geoinformation und Vermessung. “Es gibt nichts Schöneres, als unsere Hansestadt ins rechte Licht zu rücken”, sagte Neumann. (…)

Quelle: Hamburg, die schönste 3D-Stadt in Google Earth

Kritische Aspekte über Hamburg in 3D (z.B. bei Google Earth)

Suche: Amazon zu Karte HamburgKarte Hamburg, Ebay zu Karte HamburgKarte Hamburg

Spannende Fragen bei der Virtualisierung von Hamburg. Wer hat die Kontrolle über das virtuelle Hamburg Bild? Wird die Weltstadt Hamburg in 3D eine reine ‘Friede, Freude, Eierkuchen’ Präsentation abliefern? Was liefert der Bürger? Wird das Zugelieferte kontrolliert?

Die letzte Frage bezieht sich auf die Gegenden von Hamburg, die nicht von Anfang an in Google Earth in 3D vertreten sein werden. Da soll/kann nämlich der Bürger selbst tätig werden.

(…) Hamburger Bürger sollen zunächst einmal dabei helfen, den Stadtplan Schritt für Schritt weiterzuentwickeln. Mit Hilfe der Software „Sketchup“ von Google Earth können sie ihr eigenes Haus virtuell nachbauen und in das Programm einpflegen. (…)

Quelle: Welt.de Google liefert spektakuläre 3D-Bilder für Hamburg

Ilka Kreutzträger sucht und findet in der taz das Haar in der Suppe:

(…) Mit der Realität wird dieses virtuelle Hamburg aber nichts gemein haben. Die Hamburger könnten ihre Stadt vielmehr neu erfinden und aus dem ehrgeizigen Unterfangen ein Kunstprojekt entstehen lassen. Stadtplanung für alle gewissermaßen. Spannend zu sehen, wie sich die Vorstellungen von der idealen Stadt der Initiatoren des Projekts und den Hamburgern unterscheiden. Ob da dann auch eine Brücke mit sechsstöckigen Wohnhäusern den Hafen überspannen würde, wie die Stadt sich das erträumt? Wenn alles gut läuft, könnte ein “was wäre wenn” entstehen, eine Mischung aus real existierenden Gebäuden, Straßen und Plätzen und Zukunftsplänkelei.

Bedroht werden könnte diese Idee allerdings von den Hamburgern selbst. Angenommen, jemand spannt ein überdimensionales Werbebanner mit dem Namen seiner eigenen Firma auf sein Hausdach, fotografiert es und baut es in den virtuellen Stadtplan ein. Dann wäre der Spaß sicher schnell vorbei. Denn kommerziell soll die virtuelle Hamburg-Welt höchstens von der Stadt oder von Google genutzt werden. Google stellt zwar seine Software kostenfrei zur Verfügung, doch über die Maßen erfolgreich geworden ist das Unternehmen bekanntlich nicht ob seines Gutmenschentums. (…)

Quelle: Die taz am 31.1.2007: Schaut auf diese ideale Stadt

Das Fazit bei surveillance-studies.org:

(…) Wer dort, was machen kann ist dabei noch nicht raus – wohl aber sicher dürfte sein, dass es eine schöne und saubere Stadt sein wird – eben ein Idealbild, welches Investoren anlocken soll. (…)

Interessant: Simulation und Kontrolle: Hamburg in 3D

Veröffentlicht am 5. September 2007 von Markus Merz

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