St. Georg: SPD und GAL wollen Lange Reihe ohne Privatautos
Stichworte: kommunalstraße, lange reihe, parkdisziplin, pkw, straßenverkehr, verkehrsberuhigung
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Verkehrsberuhigung für die Lange Reihe?
Am 12.12.2006 stellten die Abgeordneten Michael Osterburg (GAL) und Andy Grote (SPD) zusammen mit ihren Fraktionen einen Antrag zur Prüfung der Umwandlung der Langen Reihe in eine so genannte Kommunalstraße.
“Wir brauchen dort eine sogenannte Komunalstraße. Ähnlich wie auf der Mönckebergstraße dürften dann hier nur noch Busse, Taxis, Lieferverkehr und Anlieger auf dem Weg zu ihren Tiefgaragenplätzen fahren”, sagt Michael Osterburg, GAL-Fraktionschef in der Bezirksversammlung Mitte. (Quelle: Hamburger Abendblatt)
Dafür soll ein Workshop eingerichtet werden.
Wird die Lange Reihe zur Kommunalstraße?
Unterstützung kommt von Bezirksamtsleiter Markus Schreiber (SPD): “Eine Verkehrsberuhigung an der Langen Reihe würde auch der Bezirk begrüßen, allerdings muss das zunächst mit den Anwohnern und Geschäftsleuten abgestimmt werden.” Deshalb haben SPD und GAL jetzt in der Bezirksversammlung einen Antrag gestellt, in dem die Einrichtung eines kommunalen Workshops für die Lange Reihe gefordert wird. In diesem soll dann gemeinsam mit Anwohnern, Vereinen und Initiativen ein Konzept erarbeitet werden, ob und unter welchen Bedingungen die Straße vom Autoverkehr befreit werden könnte.
Quelle: Hamburger Abendblatt Lange Reihe bald für Autos gesperrt?
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Der Antrag in voller Länge ist auf hh-heute.de zu lesen. Aus dem Antrag:
(...) Obwohl die Lange Reihe von PKWs stark genutzt wird, ist sie für den großräumigen Verkehr unbedeutend und hat für den Stadtteil nur eine relativ geringe Erschließungsfunktion. Deshalb muss überlegt werden, wie die Lange Reihe vom PKW-Durchgangsverkehr befreit und der Fahrzeugverkehr auf Lieferverkehre, Busse und Taxis sowie Anlieger mit Tiefgaragenplätzen beschränkt werden kann. Die Einrichtung einer so genannten Kommunalstraße bietet dafür eine Möglichkeit. Zum Ausgleich für wegfallende PKW-Stellplätze in der Langen Reihe könnte eine zweigeschossige Tiefgarage für AnwohnerInnen und BesucherInnen unter dem gegenwärtigen Parkplatz am Spadenteich errichtet werden. Dadurch würde gleichzeitig ein attraktiver innerstädtischer Platz entstehen. (...)
Weniger Durchgangsverkehr?
Weniger Durchgangsverkehr in St. Georg wäre bestimmt eine tolle Sache. Kurzfristig wäre auch eine Überwachung der Geschwindigkeit in den 30er Zonen, speziell in der heimlichen Durchgangsstraße Danziger Straße, und auf der Langen Reihe wünschenswert.
Auf der Langen Reihe sind allerdings nach subjektiven Beobachtungen gerade die gewerblichen Fahrzeuge wie z.B. die vielen Taxis und der Airport-Bus auffällig schnell unterwegs, sobald die Lange Reihe eine freie Fahrt zulässt.
Schutz der Grünflächen – Parkdisziplin?
Auch die Parkdisziplin hat (verständlicherweise?) in ganz St. Georg nach der großen Entpollerung gelitten (s.a. Hamburg, Parken: Autos zerstören Grünflächen). Das ignorante und vorsätzliche Zerstören der Straßenbegrünung ist einfach nur widerlich.
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zu: St. Georg: SPD und GAL wollen Lange Reihe ohne Privatautos
Schade, daß diese Site kein echtes Forum zu den einzelnen Themen bietet (oder doch?). Gerade das o.g. Thema ist sicher für viele Anwohner ein Anreiz eine Meinung zu äußern oder die Meinung der anderen zu lesen.
Eine Verkehrsberuhigung ist sicher ein spannendes Thema und würde dem Stadtteil gut tun. Ich selbst bin Anwohner der Langen Reihe und fände eine “Tempo 10” Zone gut mit einer Radarüberwachung (und Warnhinweisen), ähnlich wie auf der Stresemannstraße. Die Lange Reihe lebt ja von seiner Lebendigkeit und Vielfalt und Besucher mit dem Auto grundsätzlich auszusperren fände ich nicht gut. Wirklich nervig und störend sind ja gerade die Beschleunigungsphasen der Fahrzeuge – insbesondere der Busse älterer Bauart, Transporter/Lieferverkehr, aber auch allzu flotte Auto und (im Sommer) Motorradfahrer. Tempo 10 fährt natürlich auch dann keiner aber ggf. Tempo 30!
R. A.

