St. Georg, Geschichtswerkstatt: 100 Jahre Hauptbahnhof Hamburg

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Eine Veranstaltungsreihe der Geschichtswerkstatt St. Georg

Der Hauptbahnhof Hamburg wird 100 Jahre alt. Vom Oktober 2006 bis zum März 2007 gibt es dazu verschiedene Veranstaltungen.

100 Jahre Hauptbahnhof Hamburg – Programm

Das komplette Programm mit Stand vom Oktober 2006 findet sich auf der Webseite der Geschichtswerkstatt St. Georg

Zitat aus der Programmankündigung der Geschichtswerkstatt St. Georg:

“Mit dem diesjährigen Projekt der St. Georger Geschichtswerkstatt blicken wir zurück auf den Stadtteil vor 100 Jahren.

Das Jahr 1906 spielt in der Hamburger Stadtgeschichte eine besondere Rolle, fand hier doch z. B. am 17. Januar der erste Generalstreik in Deutschland statt; er richtete sich damals gegen eine geplante Wahlrechtsverschlechterungen und markiert den Anspruch der Arbeiterbewegung auf Beteiligung am politischen Geschehen.

In baulicher Hinsicht sind im Jahre 1906 vor allem die Einweihung des Bismarck-Denkmals an der Helgoländer Allee (2. Juni), der Synagoge am Bornplatz (13. September), des Hauptbahnhofs an der Kirchenallee (5. Dezember) und des Gewerkschaftshauses am Besenbinderhof (29. Dezember) erwähnenswert. Die beiden letztgenannten Ereignisse haben unmittelbar mit St. Georg und seiner Bedeutung als Aufnahmeort zentraler Einrichtungen der Stadt zu tun.

Wenn wir uns mit unserem Veranstaltungsprojekt in der Zeit von Oktober 2006 bis März 2006 vor allem dem Hauptbahnhof – und am Rande auch dem Gewerkschaftshaus – zuwenden, dann deshalb, weil dieser Verkehrsknotenpunkt St. Georg maßgeblich (ge)prägt (hat) und zum Hauptbahnhofviertel macht(e). Täglich 3 bis 400.000 Menschen bewegen sich auf und unter dem Hauptbahnhofgelände und zeitigen eine Unzahl an Hotels, Gaststätten und Stätten des so genannten Vergnügungsgewerbes in der näheren Umgebung.

Mit unserem Projekt wollen wir den engen Verbindungen zwischen dem Stadtteil und seinem Hauptbahnhof nachspüren, den historisch gewachsenen Abhängigkeiten Aufmerksamkeit zollen, aber auch die Problemlage einer Institution beleuchten, die für Hunderte, wenn nicht gar Tausende Menschen Lebensmittelpunkt geworden ist. Nicht zuletzt wird es aber auch darum gehen, die mit einem Bahnhof verbundenen Hoffnungen und Ängste zu betrachten: Heim- und Fernweh, Los- und Zurücklassen, Rückkehr und Verlassenheit…

Wir laden Sie ein, sich auf eine Reise zu begeben, die ihren Ausgangs- und Endpunkt in uns selbst findet.”

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Veröffentlicht am 24. November 2006 von Markus Merz

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