Hamburg, St. Georg: Volksfürsorge fusioniert mit Generali

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Versicherung Volksfürsorge baut weitere Stellen ab

Das Hamburger Versicherungsunternehmen Volksfürsorge macht weiter negative Schlagzeilen. Derzeit arbeiten am Standort Hamburg St. Georg noch ca. 2.000 Beschäftigte im Innendienst (lt. Verdi, s.u.). Die Muttergesellschaft AMB Generali (demnächst “Generali Holding Deutschland” s.u.) wird die beiden Tochterunternehmen Volksfürsorge und Generali (München, 1.400 Beschäftigte) unter dem Dach der Generali fusionieren. Die zukünftige Zentrale wird in München sein. Der Standort Hamburg soll allerdings erhalten bleiben. Ebenso “mindestens mittelfristig” die Vertriebsmarke Volksfürsorge. Die Verschmelzung der Gesellschaften soll lt. AMB Generali Pressemitteilung bis zum Jahresbeginn 2009 vollzogen sein. Ziel der Fusion ist eine jährliche Kostenreduzierung von ca. 100 Mio. Euro.

Aktuelle Nachrichtenlage

Zusammenfassung der Situation am 28.9.2007 bei capital.de via DPA-Agenturmeldung: Generali und Volksfürsorge fusionieren – hunderte Stellen fallen weg.

Bei Google Nachrichten

“Volksfürsorge wird wegfusioniert”

Bereits im März hatte AMB Generali angekündigt, trotz einer zehnprozentigen Gewinnsteigerung und guter Aussichten bis Ende 2008 noch einmal 1000 Stellen streichen und damit seinen Sparkurs beim Personalbestand fortsetzen zu wollen.

Insgesamt arbeiteten im vergangenen Jahr rund 17.600 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst für AMB Generali, das sind 5,4 Prozent weniger als 2005. Zur AMB Generali gehören unter anderem auch die AachenMünchener, die Central Krankenversicherung, Advocard und CosmosDirekt.

Quelle: manager-magazin.de Volksfürsorge wird wegfusioniert. Dazu im Spiegel am 14.3.2007: Versicherungskonzern streicht 1000 Stellen.

400 bis 500 Arbeitsplätze entfallen

Wie capital.de am 27.9.2007 vorab meldete und manager-magazin.de nach einer Telefonkonferenz mit AMB Generali Vorstandssprecher Dietmar Meister am 28.9.2007 bestätigt, werden im Rahmen der Fusion 400 bis 500 Arbeitsplätze entfallen. Die Gewerkschaft Verdi kündigt Protest an.

Geplante Kosteneinsparungen von 100 Millionen Euro pro Jahr ließen sich nur über Personaleinsparungen erzielen, sagte der bei Verdi in Hamburg für Versicherungen zuständige Bereichsleiter Berthold Bose am Freitag der Deutschen Presse-Agentur DPA. Er rechnet damit, dass wieder mehrere hundert Volksfürsorge-Mitarbeiter ihren Job verlieren. Rund 600 Stellen seien jüngst bei der “Vofü” abgebaut worden, berichtete Bose. In der Hamburger Hauptverwaltung arbeiten laut Verdi noch 2000 Mitarbeiter, im Außendienst (Angestellte) rund 4000.

Verdi kündigte an, dass die “Vofü”-Mitarbeiter am Freitag nach einer Betriebsversammlung von der Hauptverwaltung in die Innenstadt ziehen und sich dort zu einer Kundgebung versammeln. Die Gewerkschaft rechnet mit mehr als 1000 Teilnehmern.

Gleichzeitig hob der Konzern seine Gewinnprognose deutlich an. Der Jahresüberschuss soll von 400 Millionen im laufenden Jahr auf bis zu 550 Millionen Euro im Jahr 2010 steigen. Die AMB Generali Gruppe ist mit 13,4 Milliarden Euro Beitragseinnahmen der drittgrößte Anbieter auf dem deutschen Versicherungsmarkt.

Quelle: manager-magazin.de

AMB Generali

Das zum italienischen Generali-Konzern gehörende Unternehmen erzielte 2006 einen Gewinn vor steuerlichen Sondereffekten von 346 Millionen Euro, zehn Prozent mehr als 2005. Die eingezahlten Beiträge der Versicherten erhöhten sich um 4,6 Prozent auf 13,4 Milliarden Euro. Das Unternehmen ist damit nach eigenen Angaben doppelt so stark gewachsen wie der Markt. “Für 2007 streben wir einen Konzerngewinn von mindestens 380 Millionen Euro an”, sagte Thießen.

Einer der Gründe für die gute Entwicklung sei die Riester-Rente: 2006 verkaufte AMB Generali mehr als 350.000 der staatlich geförderten Altersversicherungen. “Wir sind Nummer eins bei der Riester-Rente”, sagte Thießen. Die Dividende für die Aktionäre soll nun von 2,05 auf 2,30 Euro erhöht werden.

Die Konzernspitze werde wie geplant von Aachen nach Köln umziehen, voraussichtlich im Sommer 2008. “Mitarbeiter im Konzern müssen sich daran gewöhnen, dass sich ihre Arbeitsplätze auch verlagern können”, sagte Thießen. Zur AMB Generali gehören unter anderem die AachenMünchener, die Central Krankenversicherung, Advocard, Volksfürsorge und CosmosDirekt.

Quelle: Der Spiegel am 14. März 2007 Versicherungskonzern streicht 1000 Stellen

AMB Generali wird zu Generali Holding Deutschland

FRANKFURT (Dow Jones) Die Versicherungsgruppe AMB Generali will sich im Zuge ihrer strategischen Neuaufstellung auch einen neuen Namen geben. Der kommenden Hauptversammlung solle eine Umbenennung in “Generali Holding Deutschland” vorgeschlagen werden, sagte Vorstandssprecher Dietmar Meister am Freitag in einer Telefonkonferenz mit Journalisten.

Quelle: Dow Jones via boerse-online.de

Stellenabbau bei der Volksfürsorge (Ältere Meldungen)

Wird die Volksfürsorge ab September 2006 500 bis 600 Stellen streichen?

(…) Hamburg (Dow Jones) Bei dem Hamburger Versicherungsunternehmen Volksfürsorge sollen nach einem Magazinbericht 500 bis 600 Stellen im Innendienst gestrichen werden. Wie das Magazin “Der Spiegel” am Samstag vorab berichtete, will sich der neue Volksfürsorge-Chef Jörn Stapelfeld mit den Entlassungen gegen eine drohende Verschmelzung mit der Eigentümerin des Unternehmens, der AMB- Generali-Versicherung, wehren. Volksfürsorge-Sprecher Wolfgang Otte sagte dem Hörfunksender “NDR 90,3” “derartige spekulative Meldungen seien nicht kommentierbar”. (…)

Quelle: Yahoo News (Sonntag 27. August 2006, 14:44 Uhr)

Die Welt: Hunderte Jobs bei der Volksfürsorge in Gefahr

(…) Allerdings gibt es seit Wochen Gerüchte über einen Umbau bei der Volksfürsorge. Nach Gewerkschaftsinformationen sollen der Schadensbereich und der Vertrieb umstrukturiert werden. Der stellvertretende Ver.di-Landesbezirksleiter Uwe Grund bestätigte, dass für den 9. September der Aufsichtsrat einberufen wurde. “Am 14. werden dann die Mitarbeiter in einer Betriebsversammlung informiert.” (…)

Quelle: (Montag, 28. August 2006)

Veröffentlicht am 28. September 2007 von Markus Merz

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