Kneipe, äh, Retro-Bar, Gastronomie (+ Boris Entrup): M und V wird seriös, äh, türkis

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Was will alle Welt vom schönen Jungunternehmer Boris Entrup?

Boris Entrup: Für die Millionen Girls and Boys, die auf der Suche nach Boris Entrup sind, gibt es derzeit auf sankt-georg.info nicht viel. Aber vielleicht meldet sich Nachbar Entrup mal und wir machen eine kleine Hamburg St. Georg Fotostory zusammen? Er hat übrigens eine eigene Boris Entrup Homepage und bei Technorati sucht den Boris Entrup könnt ihr auch abchecken was über den jungen Mann so abgeht. Gern geschehen.

Nebenbei-Update: Das neue M und V – nur echt mit riesigem gelbem “BAR” im Schaufenster – macht sich übrigens sehr nett und kann zum gemütlichen Beisammensitzen empfohlen werden. Alle bisherigen Besuche verliefen unspektakulär positiv. Als Szene-Nightlife-Start-Location gut geeignet.

ReWe bekommt ein türkises Schaufenster

(Anmerkung: Ich weiß Mund V schreibt sich anders, aber ich habe hier ein rätselhaftes Problem mit dem richtigen ‘und’. Es lässt ab und zu Artikel verschwinden.)

Nein, das ist nur ein böser Lange Reihe Scherz! Der Nachbarladen M und V bekommt ein türkises Schaufenster. Das lassen jedenfalls meine müden Augen Sinneseindrücke beim Vorbeilaufen erahnen. Was wird es im M und V geben? Fangen wir mit einem Knall an und steigern uns dann ein wenig bis zum furiosen Finale:

M und V „TRINKEN WIE BEI MUTTI“

(...) Türkis gestrichene Wände, junge Kellner in Outfits von Star-Designer Neill Barrett, Verkauf von Kosmetika gegen Augenringe und müde Haut, DJs legen Elektrotunes auf, Einrichtungs-Stilmix, ausgefallene Verkaufs- und Bewirtungsideen (...)

und jetzt kommt‘s, Trommelwirbel,Stille, das Finale:

(...) Wer sich den hauseigenen Schnaps bestellt, bekommt sein Getränk im Schaufenster der Bar serviert – eine ganz andere Art der üblichen VIP-Ecke. (...)

(Die Quelle für die Text-Fragmente verrate ich unten.)

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Richtig geraten, die neuen Besitzer des M und V (Hamburg St. Georg, Lange Reihe 22), Boris Entrup und Stefan Hornauer, eröffnen eine Retro-Bar mit charmanter Originalreinrichtung inklusive über 10 Meter langer Holzbar. Das hört sich in meinen Ohren so ein ganz klein wenig nach „Pupasch goes Lange Reihe“ an, aber vielleicht täusche ich mich auch ganz gewaltig, höchstwahrscheinlich sogar, denn das Pupasch hat meines Wissens keine türkisen Wände, von Kosmetika gegen Augenringe und müde Haut ganz zu schweigen. „Die Zielgruppe der M und V Gaststätte ist bunt gemischt: Szenegänger aus St. Georg, Gäste aus den anliegenden Hotels und Besucher des Schauspielhauses.“

„Wat‘n für ‚ne Retro-bar? Gib Alhohol, ...“ nuschelt der Stammtrinker, der stumpf seinen gewohnten Platz einnimmt. „Und häng mal einen neuen St. Pauli Schal auf, das blendet hier so.“ So könnte es sich abspielen. Wird es aber wohl nicht. Das Publikum weiß Bescheid und migriert wahrscheinlich am Hansaplatz. Die „Roxa“ könnte ja auch mal ein wenig Nachwuchs vertragen.

Kein Wunder, dass die berühmten Schilder („Sie befinden sich …“) an den Decken der Zimmer der ehemaligen Ausnüchterungs-Anstalt ZAB in St. Georg jetzt auf St. Pauli hängen (tun sie das?) und das Anwesen Ecke Brennerstraße und Lohmühlenpark zu einem formidablen Wohnhaus umgebaut wird. S.a. den Absatz „Wohnen in der ZAB (Zentralambulanz für Betrunkene) ...“ in jenem älteren Artikel.

Wer sich über die originelle Zusammenstellung der hübschen Worte im zweiten Absatz wundert, dem darf ich mitteilen, dass alle Zitate (in Kommata eingehüllte Fragmente) aus der Presse-Mitteilung „Die 50er Jahre M und V Gaststätte eröffnet als neue Szene-Bar am 04. August auf der Langen Reihe in Hamburg“ des Pressebüros ‚wünsch | pr‘ Link stammen und ich mir wohlweislich lange (seit dem 23.7.) überlegt habe, ob ich diese Meldung auswerte oder nicht. TRINKEN WIE BEI MUTTI ist übrigens die Ober-Überschrift über der Pressemitteilung also so etwas wie die Vision der Neueröffnung.

Nun, am Ende konnte ich nicht anders.

PS: Wie geht hier was zusammen? So rein historisch. Ist diese Tatsachenbehauptung belegbar?

„Die „M und V Gaststätte“, St. Georgs älteste Kneipe, feiert (...). Im Haus auf der Langen Reihe 22 befindet sich seit den 50er Jahren eine urige Kneipe.“

Noch Fragen?

Veröffentlicht am 2. März 2007 von Markus Merz

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